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Bayer kooperiert mit russischen Forschern

31.01.2007

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Seit über zehn Jahren kooperiert Bayer mit russischen Forschungsinstituten und Hochschulen, um die Weichen für neue Werkstoffe zu stellen. Eine Fachkonferenz mit dem International Science and Technology Center (ISTC) und der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS) am 23. und 24. Januar in Moskau sollte neue Kontakte und Innovationspotenziale generieren. In Fachvorträgen und Postersessions tauschten sich Bayer MaterialScience-Forscher dabei mit russischen Wissenschaftlern über Trends in Chemie und Materialforschung sowie über aktuelle und geplante Kooperationen aus. Neben der Nanotechnologie standen auch intelligente Materialien, Katalyse und Verfahrensentwicklung auf der Agenda.

Während sich etwa russische Nanotechnologie-Spezialisten mit „Selbstreinigenden Oberflächen“ oder „Intelligenten Füllstoffen“ befassten, haben Bayer MaterialScience und Bayer Technology Services mit einer Pilotanlage für 30 t/a den eigenen Carbon Nanotubes, den Baytubes, den Weg für die wirtschaftliche Großproduktion geebnet. „Durch deutsch-russische Entwicklungsprojekte könnten unsere Baytubes demnächst in elektronischen Bauteilen, Batteriespeichern oder Brennstoffzellen Verwendung finden“, sagt Martin Schmid, Business Manager Carbon Nanotubes. Denn die Nanotubes machen Kunststoffe leitfähig sowie bruchfest und hitzebeständig.

Ein aktuelles Projekt mit der RAS führte zu ersten Patentanmeldungen: Hierbei sollen transparente Scheiben durch photochrome Beschichtungen bei Lichteinfall künftig „wie von selbst“ auf Abdunklung umschalten, damit sich Innenräume weniger aufheizen.

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