Bayer: TDI-Produktion in Brunsbüttel geht vorerst weiter

14.03.2014 Bayer Materialscience, Leverkusen, nutzt die aktuell gute Marktlage für Toluylen-Diisocyanat (TDI) und lässt die Produktion in Brunsbüttel in Betrieb. Die geplante Umstellung der TDI-Produktion auf Diphenylmethan-Diisocyanat (MDI) soll in Abhängigkeit von der Marktentwicklung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

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Bayer: TDI-Produktion in Brunsbüttel geht vorerst weiter

TDI-Anlage von Bayer Materialsciene in Brunsbüttel: Die Produktion geht vorerst weiter – die Umrüstung der Anlage auf MDI ist verschoben (Bild: Bayer Materialsciene)

Der strategisch langfristig ausgelegte Plan für die Isocyanat-Produktion in Europa sah vor, die TDI-Kapazität (für Weichschäume) in Brunsbüttel Ende 2014 aus dem Markt zu nehmen und Produktionsanlage auf MDI (für Hartschäume) umzurüsten. Die aktuell positive Marktlage erfordert allerdings ein Umdenken. Dr. Joachim Wolff, im Executive Committee von Bayer Materialscience verantwortlich für den Geschäftsbereich Polyurethane: „Wir nutzen unsere Flexibilität, unser weltweites TDI-Geschäft aus Brunsbüttel heraus vorläufig noch weiter zu unterstützen.“ Künftiges TDI-Produktionszentrum des Unternehmens für Europa ist der Standort Dormagen. Dort entsteht eine neue TDI-Großanlage, die Ende 2014 in Betrieb gehen soll.

(dw)

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