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Bayer und Monsanto: Bald eine Verschwiegenheits-Vereinbarung?

19.07.2016 Dass Bayer sein Angebot bezüglich der Übernahme von Monsanto vergangene Woche auf 64 Mrd. US-Dollar erhöht hatte, scheint Wirkung zu zeigen: Medienberichten zufolge diskutieren beide Unternehmen über eine Verschwiegenheits-Vereinbarung.

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Bayer und Monsanto: Bald eine Verschwiegenheits-Vereinbarung?

Die Verhandlungen zwischen Bayer und Monsanto scheinen konkrete Form anzunehmen. (Bild: pressmaster – Fotolia)

Diese wäre Voraussetzung für den nächsten logischen Schritt bei den Übernahmeverhandlungen: Der Blick in die Bücher. Ob und wann es zu solch einer Geheimhaltungsvereinbarung kommen wird, ist derzeit allerdings noch nicht klar – wie auch in der Vergangenheit gibt es keine offiziellen Statements seitens der betroffenen Unternehmen.

Investmentsfonds wie Corvex gehen mittlerweile von einem positiven Verlauf der Verhandlungen aus und haben Berichten zufolge bereits begonnen, Anteile beider Unternehmen aufzukaufen – wohl in der Hoffnung auf steigende Kurse.

Hier finden Sie die Meldung auf handelsblatt.com.

Update: Am Dienstagmorgen, 19.07.2016, hat Monsanto das neue Angebot von Bayer abgelehnt. Das Angebot sei „finanziell unangemessen und nicht ausreichend, um den Deal abzusichern“, hieß es in der Mitteilung des Konzerns. Diese Entscheidung des Vorstandes sei einstimmig gefallen, man sei jedoch offen für weitere konstruktive Gespräche.

Unsere Meldung zur Angebotserhöhung und weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier.

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