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Bayer verkauft H. C. Starck für 1,2 Mrd. Euro

30.11.2006

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Wie der Bayer-Konzern bekannt gegeben hat, will er seine Tochtergesellschaft H. C. Starck für rund 1,2 Mrd. Euro an ein Konsortium aus den beiden Finanzinvestoren Advent International und Carlyle Group verkaufen. Wenn die Kartellbehörden zustimmen, soll die Transaktion Anfang 2007 abgeschlossen werden. Die beiden Private-Equity-Gesellschaften wollen das Geschäft von H. C. Starck weiterentwickeln und das Unternehmen innerhalb von drei bis fünf Jahren börsenfähig machen.

H. C. Starck hat seinen Sitz in Goslar und produziert Metall- und Keramikpulver, Spezialchemikalien sowie Bauteile aus Ingenieurkeramik und Refraktärmetallen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 3.400 Mitarbeitern einen Umsatz von 920 Mio. Euro. Den Erlös aus dem Verkauf von H. C. Starck will Bayer zur Finanzierung der Schering-Akquisition verwenden. Bayer hatte bereits im März 2006 angekündigt, seine Töchter H. C. Starck und Wolff Walsrode zu verkaufen. Der Teilkonzern Bayer MaterialScience, zu dem die beiden Tochtergesellschaften bislang gehören, will sich in Zukunft auf seine Kerngeschäfte konzentrieren.

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