Mehr Leistung bei der Aufbereitung von Industriemineralien

Belastungsunabhängige Anlagensteuerung

10.11.2006 Anlagen für die mechnische Aufbereitung mineralischer Rohstoffe arbeiten üblicherweise mit einer fest eingestellten Durchsatzrate, die der Anlagen-Nennkapazität entspricht.

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Anlagen für die mechanische Aufbereitung mineralischer Rohstoffe arbeiten üblicherweise mit einer fest eingestellten Durchsatzrate, die der Anlagen-Nennkapazität entspricht. Die belastungsunabhängige Anlagensteuerung hingegen ermittelt permanent die Belastung der in den Aufbereitungsprozess aktiv einbezogenen Maschinen und variiert in Anpassung daran den Aufgabevolumenstrom. Zur Erfassung der Maschinenbelastung wird die Stromaufnahme der Antriebsmotoren gemessen. Die gemessenen Ströme werden in ein anlagenspezifisch programmiertes Codierglied in Maschinenbelastungswerte übersetzt, die Grundlage für die auszuführenden Steuerungsvorgänge sind. Das neue System hat während seiner Praxiserprobung in Betrieben der Baustoffgewinnung schon Leistungszuwächse realisiert, die mit Mitteln ausschließlich der Steuerungstechnik für unerreichbar gehalten worden waren. Sein Einsatz in der Feldspatindustrie erbrachte sowohl eine Verdoppelung der Anlagenleistung als auch der Personalproduktivität, verbunden mit einer deutlichen Reduzierung des Anlagenverschleißes.

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