Berichtsjahr 2009: Hoyer zieht positive Bilanz

05.07.2010 Die globale Wirtschaftslage und die allgemein zurückgegangenen Ladungsmengen haben im vergangenen Jahr auch die Hoyer-Gruppe belastet. Trotz gesunkener Umsätze (- 14 %) konnte das Unternehmen aber erneut ein positives operatives Ergebnis vorweisen.

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Berichtsjahr 2009: Hoyer zieht positive Bilanz

Thomas Hoyer, Vorsitzender des Beirats der Hoyer Group. Bild: Hoyer Group

Mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 20,6 Mio. EUR erreichte Hoyer 2009 eine Umsatzrendite von 2,4 %. Bereinigt um Sondereinflüsse lag die operative Umsatzrendite bei 3,3 % und konnte damit gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Insgesamt setzte Hoyer im Jahr 2009 rund 852 Mio. EUR (VJ: 986 Mio. EUR) um. „Das Geschäftsjahr 2009 ist für uns besser gelaufen, als wir zu Beginn des Jahres erwartet hatten“, erklärte Thomas Hoyer, Vorsitzender des Hoyer-Beirates, bei der Vorlage des Unternehmensberichtes 2009. „Unser Geschäftsmodell hat sich als robust erwiesen“, ergänzte Ortwin Nast, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Die bisherigen Weichenstellungen haben sich bewährt.“

Obwohl die chemische Industrie – mit rund 50 % Umsatzanteil die wichtigste Branche für Hoyer – 2009 starke Rückgänge zu verzeichnen hatte, gelang es dem Unternehmen, seinen Marktanteil an europaweiten Logistiklösungen für diese Branche leicht zu steigern. Ermöglicht wurde dies beispielsweise durch ein flexibles Geschäftsmodell mit einem hohen Anteil an zugekauften und kurzfristig anpassbaren Ressourcen.

Zu Beginn des Jahres 2010 zeigt das Wirtschaftsklima Anzeichen einer Besserung. Dennoch sieht Hoyer die Geschäftserwartungen für das laufende Geschäftsjahr angesichts der großen Risiken in den Finanzmärkten verhalten. „Wie in der Vergangenheit werden wir das Familienunternehmen Hoyer auch in Zukunft mit Blick auf eine erfolgreiche Entwicklung in großer Verantwortung für unsere Kunden, für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere Subunternehmer und die Familie führen“, so Hoyer.

 

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