Bilfinger hat Spitzenposition als Industriedienstleister ausgebaut

21.07.2014 Der Engineering- und Servicekonzern Bilfinger, Mannheim, hat seine Position als Nummer 1 unter den deutschen Industriedienstleistungsunternehmen ausgebaut. Das geht aus einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Lünendonk für das Jahr 2013 hervor.

Anzeige
Bilfinger hat Spitzenposition als Industriedienstleister ausgebaut

Bilfinger übernimmt innerhalb seiner Industriedienstleistungssparte unter anderem die Revision von Anlagen der Prozessindustrie oder auch die Anlagenplanung über Engineering und Projektmanagement bis hin zu Fertigung und Errichtung (Bild: Bilfinger)

Schon in den Vorjahren hatte der Mannheimer Konzern mit Abstand den ersten Platz belegt. Auf den weiteren Plätzen folgen Wisag Industrie Service, Voith Industrial Services, Xervon, Weber, Buchen, Hertel, Kiel Industrial Services, Infraserv Knapsack und auf Platz 10 Lobbe-Industrieservice.

Die von Bilfinger im Industrieservicegeschäft auf dem deutschen Markt erbrachte Leistung ist im Jahr 2013 auf 841 Mio. Euro (Vorjahr 2012: 805 Mio. Euro) gewachsen. Die Rangliste zeigt zudem, dass Bilfinger weiterhin der deutsche Anbieter mit dem höchsten Auslandsanteil ist: Im vergangenen Jahr wurden knapp 80 % der Leistung von 3,963 Mrd. Euro auf internationalen Märkten, vor allem im europäischen Ausland und in den Vereinigten Staaten von Amerika, erwirtschaftet. Mit einem Anteil von 47 % an der Konzernleistung sind die Aktivitäten im Segment Industrial das größte Geschäftsfeld von Bilfinger.

Die 15 größten Unternehmen der deutschen Industrieservice-Branche erwarten laut Lünendonk-Studie im Inland bis 2020 ein jährliches Umsatzwachstum zwischen 4 und 5 %. Neben Zuwächsen im Projektgeschäft rechnen die befragten Unternehmen damit, dass Outsourcing-Lösungen bei laufenden Instandhaltungsarbeiten weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Die optimistische Grundstimmung in der Industrieservice-Branche wird allerdings durch die Energiewende in Deutschland gedämpft. Zum einen führt sie nach Ansicht der Branchenvertreter zu einer erhöhten Unsicherheit bei der Planung von Investitionen der Industrie. Zum anderen könnten steigende Energie- und Produktionskosten Kunden zu einer Abwanderung ins Ausland bewegen.

Weblink zum Thema
Weitere Informationen über die jährlich erscheinende Lünendonk-Studie „Führende Industrieservice-Unternehmen in Deutschland“, die insgesamt 36 Branchenunternehmen im Industrieservice erfasst, finden Sie auf der Internetseite von Lünendonk oder direkt hier.

(dw)

Loader-Icon