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Bilfinger zerlegt sich: Bausparte wird abgespalten

03.06.2016 Nur noch Industriedienstleistungen - lautet die neueste Strategie des Mannheimer Bilfinger-Konzerns. Das Segment „Building and Facility“ wird für 1,2 Mrd. Euro an den schwedischen Finanzinvestor EQT.

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Bilfinger_hat Spitzenposition als Industriedienstleister ausgebaut_Turnaround Rotterdam

Künftig will Bilfinger nunr noch Industriedienstleistungen anbieten (Bild: Bilfinger)

Mit der Transaktion trennt sich der Konzern von seinen Wurzeln im Baugeschäft – und von 40 % seines Umsatzes.  Die Entscheidung sei „das Ergebnis einer intensiven Prüfung mehrerer Kaufangebote für das Segment“, heißt es in einer Pressemeldung vom Donnerstag. Bilfinger will sich künftig allein auf Industriedienstleistungen konzentrieren.

Der Mannheimer Konzern will die Verkaufserlöse dafür einsetzen, mit gezielten Zukäufen im Bereich Industriedienstleistungen zu expandieren. Investitionen seien insbesondere in Zukunftsfeldern, beispielsweise im Bereich Industrie 4.0, geplant. Das Kerngeschäft soll vor allem in den Wachstumsmärkten Pharma, Chemie und im Lebensmittelbereich weiterentwickelt werden. Wofür der Verkaufserlös im Detail eingesetzt werden soll, werden Vorstand und der künftigen CEO Tom Blades entscheiden. Blades soll spätestens im dritten Quartal sein Amt antreten.

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