Markt

Bizerba: Rückgänge nach Euro-Boom

06.06.2003

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Nach vorangegangenen Rekordjahren bei Umsatz und Ertrag im Zuge der Euro-Einführung haben die erwarteten Absatzschmälerungen sowie unvorhersehbar negative Konjunktureinflüsse das Geschäftsjahr 2002 bei der Bizerba Unternehmensgruppe bestimmt.


Massive Investitionsstopps auf Kundenseite verringerten Umsatz und Ertrag stärker als geplant: Über einkalkulierte 10% hinaus reduzierten sich die Erlöse um 18,7% von 377,7 Mio. Euro auf 307,2 Mio. Euro.  Nach 21,7 Mio. Euro im Vorjahr lag der Konzernjahresüberschuss nach pauschaliertem Steueraufwand der Gesellschafter für 2002 bei 7,3 Mio. Euro. Die Umsatzrendite betrug damit 2,8% nach 7,3%.


Das Unternehmen traf vor allem die schwache Nachfrage im Inland: Sie nahm um 25,5 % von 170,8 Mio. Euro auf 127,3 Mio. Euro ab. Der Export bewegte sich dagegen weitgehend im Zielkorridor: Ein Umsatzrückgang von 13% auf 179,9 Mio. Euro entsprach annähernd den Planungen. Eine Reihe der 14 Landesgesellschaften konnte sogar die positive Entwicklung der Vorjahre fortsetzten. So z.B. in Spanien, wo der Umsatz gehalten und der Ertrag gesteigert wurde.

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