Borealis errichtet Katalysatorenanlage in Linz

18.07.2011 Der Kunststoffrohstoffhersteller Borealis baut in Linz, Österreich, eine semikommerzielle Katalysatorenanlage. Die Investitionen für die Anlage, die im Sommer 2012 ihren Betrieb aufnehmen soll, belaufen sich auf 75 Mio. Euro.

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Borealis errichtet Katalysatorenanlage in Linz

Spatenstich für den Bau der Katalysatorenanlage (Bild: Borealis)

Katalysatoren spielen eine wichtige Rolle beim Herstellen von Kunststoffen. Sie beeinflussen die Reaktionsgeschwindkeit und damit auch das Endprodukt. Das Werk wird zum einem auf Ergebnissen der Grundlagenforschung aufbauen, die dem unternehmenseigenen Innovations-Zentrums in Provoo, Finnland, entstammen. Zum anderen ist die angestrebte Produktionkapazität ausreichend, um weltweit die Anlagen des Herstellers beliefern. Mark Garett, Vorstandsvorsitzender bei Borealis, erklärt: „Mit der neuen Katalysatoranlage stärken wir unsere Forschungskompetenz im Bereich Katalysatorforschung. Diese Investition ist ein weiterer Baustein in unserer weltweiten Wachstumsstrategie und stärkt unsere Position in Europa.“

Ebenfalls im Zuge der Erweiterung der Forschungsaktivitäten des Unternehmens hat Borealis ein Zentrum für industrielle Katalysator- und Verfahrenstechnik an der Universität Linz gegründet. Das Zentrum ist an den Lehrstuhl für Kunststofftechnik angegliedert, den von Borealis und dessen Teileigentümer OMV fördern.

 

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