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Bündnis „Zukunft der Industrie“ fordert Nachbesserungen bei Emissionshandel

22.09.2016 Das Bündnis „Zukunft der Industrie“ unterstützt das Erreichen der nationalen und europäischen Energie- und Klimaziele. Dafür sei laut einer gemeinsamen Erklärung ein ausgewogener Instrumenten-Mix notwendig, der wirtschaftliche Entwicklung, Sozialverträglichkeit und Klimaschutz zusammenbringt.

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petrochemical plant

Der Industrie kommt eine Schlüsselposition beim Erreichen der EU-Klimaziele zu. (Bild: jelwolf – Fotolia)

Eine wettbewerbsfähige und innovative Industrie sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Erreichen der Klimaschutzziele in Deutschland und Europa und auch ein wichtiger Wachstumsmotor für unsere europäische Volkswirtschaft, erklärt das Bündnis. In der EU haben seien bereits sehr ehrgeizige Klimaziele beschlossen: Bis 2030 sollen die Emissionen um mindestens 40 % gegenüber dem Jahr 1990 sinken. Gleichzeitig verfolge die Industrie das Ziel, bis 2020 EU-weit ihren Anteil am Bruttoinlandsprodukt auf 20 % anzuheben. Dieses Ziel muss auch nach 2020 fortgeführt werden, um die Wachstumspotenziale der EU auch auf mittlere Frist nachhaltig zu stärken. Anders ausgedrückt: Ohne eine innovationsstarke Industrie seien die Klimaschutzziele nicht zu erreichen.

Hier finden Sie die komplette Erklärung in ihrem Wortlaut.

Das Bündnis „Zukunft der Industrie“ ist ein Zusammenschluss von 17 Partnern aus Industrie, Gewerkschaften, Arbeitgebern und Politik. Fünf Arbeitsgruppen erarbeiten Handlungsempfehlungen zu den Kernthemen Akzeptanz der Industrie, Stärkung der Investitionstätigkeit, Zukunft der Arbeit in Industrie und industrienahen Dienstleistungen, Wertschöpfungsstrukturen der Zukunft sowie internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie erarbeitet.

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