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Bundesverkehrswegeplan: VCI rät zu zentralem Planungs-Kompetenzzentrum

22.09.2016 Nach Auffassung der chemischen Industrie hat die Bundesregierung mit dem Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) die richtigen Weichen für die dringend benötigte Modernisierung von Straßen, Schienen und Wasserwegen in Deutschland gestellt. Und fordert nun eine rasche Umsetzung.

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im Verkehrsstau

Vor allem der Wechsel von Straße auf Schiene sollte laut VCI künftig einfacher sein. (Bild: chris-m – Fotolia)

„Jetzt kommt es darauf an, dass die Umsetzung gewährleistet wird – und zwar anhand der Bedeutung der Projekte. Dazu brauchen wir ein zentrales Planungs-Kompetenzzentrum, wie das im Rahmen der Bundesfernstraßengesellschaft vorgesehen ist, um vor allem die überregionalen Infrastruktur-Vorhaben zügig voranzutreiben. Denn jede Verzögerung erhöht die Kosten für die Volkswirtschaft“, betont Gerd Deimel, Sprecher der Initiative Verkehrsinfrastruktur im Verband der Chemischen Industrie (VCI), anlässlich der ersten Lesung zum BVWP im Bundestag.

Deimel machte darauf aufmerksam, dass Vorhaben zur Verkehrsverlagerung auf klimafreundlichere Verkehrsträger im Bundesverkehrswegeplan nicht so stringent berücksichtigt worden seien, wie es sich die Chemieindustrie für nachhaltige Transporte gewünscht hätte. Hier sieht er noch Möglichkeiten für Verbesserungen, um die verschiedenen Verkehrsträger effizienter miteinander zu verknüpfen. Dann könne, so Deimel, die Branche Eisenbahn und Binnenschiff stärker nutzen als bisher. Der VCI schlägt daher vor, beispielsweise die Umschlagskapazitäten in Bahnterminals zu erhöhen, um den Wechsel von Straße auf Schiene zu unterstützen.

Erfreulich ist, so der Sprecher der VCI-Verkehrsinfrastruktur-Initiative, dass die meisten der im Vorfeld von der chemischen Industrie identifizierten Engpässe im BVWP berücksichtigt wurden.

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