CAC baut Membranelektrolyse für Akzonobel in Ibbenbüren

21.09.2015 Neolyse Ibbenbüren, ein Produktions-Joint-Venture von Evonik und Akzonobel, hat Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) mit dem Bau einer Membranelektrolyse am Akzonobel-Standort in Ibbenbüren beauftragt. Das Chemnitzer Unternehmen übernimmt die EPCM-Leistungen für die Anlage.

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CAC baut Membranelektrolyse für Akzonobel in Ibbenbüren

CAC übernimmt die EPCM-Leistungen für die Umrüstung der Anlage auf die Membranelektrolyse und begleitet den Bau bis zur Inbetriebnahme (Bild: Marzky Racsac Jr – Fotolia)

Für die neue Anlage mit Membranverfahren wird eine bestehende, auf Quecksilberbasis arbeitende Anlage umgerüstet. Der Planungsauftrag umfasst das Detail Engineering, die Einkaufsleistungen, das Baustellen-Management sowie die Unterstützung während der Inbetriebnahme bis hin zur Leistungsfahrt der Anlage.

Die Membranelektrolyse soll nach Fertigstellung eine Kapazität von 130.000 t/a Kalilauge sowie 82.000 t/a Chlor haben. Nach Produktionsstart, der für das vierte Quartal 2017 vorgesehen ist, übernimmt Akzonobel die Vermarktung von Chlor und des bei der Elektrolyse anfallenden Wasserstoffs bzw. verarbeitet einen Teil der Produkte am Standort weiter. Evonik übernimmt den Vertrieb und die Weiterverarbeitung der Kalilauge, unter anderem zu Kaliumcarbonat am Standort Lülsdorf. Lizenzgeber für die Elektrolyse-Technologie ist Asahi Kasei Chemicals aus Japan.

(su)

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