Chemiepark Knapsack: Projekte für über 300 Mio. Euro geplant

09.02.2011 Im Chemiepark Knapsack wird kräftig investiert. Der norwegische Energiekonzerns Statkraft prüft  Pläne zum Neubau eines weiteren Gas- und Dampf-Kraftwerkes, der Spezialchemikalienhersteller Clariant plant weitere Investitionen und auch die Betreibergesellschaft InfraServ Knapsack will in den nächsten zwei Jahren weitere 25 Mio. Euro in Energieanlagen und Infrastruktur stecken.

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Chemiepark Knapsack: Projekte für über 300 Mio. Euro geplant

Die Standortleiter der wichtigsten Unternehmen im Chemiepark Knapsack zeigten sich auf der gestrigen Pressekonferenz zufrieden (Bild: Infraserv Knapsack)

Insgesamt, so die Aussage auf der gestrigen Pressekonferenz,  werden für diese Projekte deutlich über 300 Mio. Euro geplant. In den letzten 10 Jahren seien rund 2.200 zukunftssichere Arbeitsplätze gefestigt worden, so InfraServ Knapsack. In diesem Zeitraum seien am Standort in Hürth bei Köln rund 1,3 Milliarden Euro investiert worden. Markenzeichen des Chemieparks ist nach eigenen Angaben die energieintensive Chemie bei gleichzeitiger Umweltverträglichkeit. „Die hohen Energiepreise durch zunehmende Mehrbelastungen wie durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) und weiteren Steuern, führen zu Wettbewerbsnachteilen bei den Produktionsfirmen, die im internationalen Wettbewerb stehen“ richtet Helmut Weihers, Geschäftsleitung der InfraServ Knapsack, mahnende Worte in Richtung der Politik.
Im Jahr der Chemie wird der Chemiepark Knapsack am 24. September 2011 zum Tag der offenen Tür seinen Pforten einem interessierten Publikum öffnen. Verstärktes Engagement u.a. im Netzwerk ChemCologne im Bereich der Standortvermarktung sollen zusätzliche Investitionen in zukunftsgerichtete Strukturen der gesamten Prozessindustrie an den Standort holen.

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