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Chemiepark Leuna feiert hundertsten Geburtstag mit Kanzlerin

04.03.2016 Der Chemiestandort Leuna hat gestern mit einem Festakt sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Zur Feier war viel Polit-Prominenz angereist - darunter auch  Bundeskanzlerin Angela Merkel, aber auch Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt.

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Chemiepark Leuna feiert hundertsten Geburtstag mit Kanzlerin

Die Bundeskanzlerin nutzte in Leuna die Gelegenheit, um auch das Analytiklabor der Infraleuna zu besuchen (Bild: Infraleuna)

Eingeladen hatte Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der Infraleuna GmbH. In ihrer Rede würdigte die Bundeskanzlerin die Geschichte des Chemiestandorts Leuna und den erfolgreichen Strukturwandel.

Christof Günther sagte dabei: „Ich freue mich sehr über die große Wertschätzung, die unser Chemiestandort durch den Besuch der Bundeskanzlerin und der mehr als 500 hochrangigen Gäste erfährt. Wir feiern heute jedoch nicht nur unsere 100-jährige Chemietradition. Zum Start in die nächsten 100 Jahre Chemie in Leuna sind wir voller Zuversicht. Mit modernen, leistungsfähigen Chemieunternehmen und der Infraleuna als Betreiber einer äußerst wettbewerbsfähigen Infrastruktur ist der Chemiestandort hervorragend für die Zukunft gerüstet. Das rege Investitionsgeschehen im Jubiläumsjahr bei Unternehmen wie Domo Caproleuna, Leuna-Harze oder Wepa Leuna ist Beleg für die ausgezeichnete Wettbewerbsposition Leunas. Auch dies ist heute Grund zum Feiern.“

Durch den erfolgreichen Strukturwandel des früheren Leuna-Kombinates entstand der größte zusammenhängende integrierte Chemiestandort in Deutschland, der heute rund 9.000 Menschen Arbeit gibt. Insgesamt wurden seit 1990 über 6 Milliarden Euro investiert. Mehr als 100 Unternehmen aus 10 Nationen arbeiten insbesondere im Verbund von Stoffströmen und Energien so eng zusammen, als handele es sich noch immer um ein einziges Unternehmen.

Im Anschluss an den Festakt nutzte die Bundeskanzlerin die Gelegenheit zu einem Informationsbesuch bei InfraLeuna. Ein Ziel war die neue Zentralwarte. Die Betriebsanlagen zur Energie- und Wasserversorgung sowie zur Wasserentsorgung der InfraLeuna GmbH am Chemiestandort Leuna wurden bisher über mehrere dezentrale Leitwarten überwacht und gesteuert. In der neuen Zentralwarte wurden fünf Arbeitsplätze unter Berücksichtigung modernster leittechnischer und ergonomischer Gesichtspunkte neu gestaltet. Jetzt erfolgt die Steuerung der Betriebsanlage von einer zentralen Stelle aus. Mit dem Besuch der Kanzlerin wurde die Zentralwarte offiziell in Betrieb genommen.

(as)

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