Markt

Chemietarif: IG BCE nennt Termine für „Großdemonstrationen“

16.03.2015 Die IG BCE erhöht den Druck in den festgefahrenen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten Chemieindustrie. Die Gewerkschaft ruft ihre Mitglieder zu Großdemonstrationen an fünf Chemie-Standorten auf.

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Chemietarif: IG BCE nennt Termine für

Die Chemiegewerkschaft IG BCE erhöht den Druck in den Tarifverhandlungen (Bild: Gina Sanders, Fotolia)

In der vergangenen Woche hatte die Gewerkschaft ein Angebot der Arbeitgeber als „Provokation“ zurückgewiesen. Nach Arbeitgebervorstellungen sollen die Entgelte nach zwei bis drei Leermonaten bei einer Gesamtlaufzeit von 15 Monaten um 1,6 Prozent erhöht werden (siehe CT-Bericht).

In der vierten Verhandlungsrunde am 26. und 27. März in Stuttgart besteht die letzte Möglichkeit, in freien Verhandlungen zu einem Ergebnis zu kommen. Gelingt dies nicht, sei nach einem Schlichtungsverfahren ein Arbeitskampf nicht mehr ausgeschlossen.

Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung um 4,8 Prozent, außerdem soll der Tarifvertrag „Demografie und Lebensarbeitszeit“ weiterentwickelt und der Demografiefonds ausgebaut werden.

Mit Demonstrationen in Burghausen, Frankfurt/Main, Köln, Ludwigshafen und Hamburg will die Gewerkschaft in der laufenden und kommenden Woche den Druck erhöhe. Geplant sind Kundgebungen bei Wacker in Burghausen, im Industriepark Höchst sowie in Köln, Ludwigshafen und Hamburg.

Hier finden Sie alle CT-Meldungen zu den Tarifverhandlungen.

(as)

 

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