Rheinbrückensanierung bei Leverkusen

Chinesischer Stahl für neue Rheinbrücke?

09.01.2018 Lange Umwege zwischen den Chemiestandorten Leverkusen und Dormagen sorgen in der Chemie bereits seit Jahren für Frust. Nun gibt es weiteren Ärger: Die neue Brücke soll mit Stahl aus Fernost gebaut werden - im Stahlland NRW sorgt das für Protest.

Anzeige
Hinweisschild auf Autobahn 1Rheinbrücke ab 3,5 t gesperrtBrückenschäden

Die marode Rheinbrücke der A1 bei Leverkusen verusacht nicht nur kilometerlange Staus, sondern zwingt den LKW-Verkehr zu enormen Umwegen. Bild: kamasigns – fotolia

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sollen in der beim österreichischen Porr-Konzern beauftragen und 740 Mio. Euro teuren Rheinbrücke über 20.000 Tonnen Stahl aus China verbaut werden. Grund sei unter anderem eine unpräzise Ausschreibung des NRW-Landesbetriebs Straßenbau, in der nicht die sonst üblichen Qualitätsanforderungen genannt würden. Und auch eine weitere Rheinbrücke – ausgerechnet bei der deutschen Stahlmetropole Duisburg – soll mit chinesischem Stahl saniert werden.

(as)

Loader-Icon