Cook veröffentlicht Studie über Petrochemie-Industriedienstleister

30.06.2011 T.A. Cook, ein in Berlin ansässiges Unternehmen für Managementberatung, präsentiert eine Studie über Dienstleister für Turnarounds (TAR) in petrochemischen Anlagen. Eingeflossen sind Daten von 86 Raffinerien, 25 Olefin-Anlagenbetreibern, 62 Betreibern petrochemischer Anlagenstandorte sowie 450 Anbietern technischer Dienstleistungen in Westeuropa.

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Cook veröffentlicht Studie über Petrochemie-Industriedienstleister

84 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Fachkräfte zukünftig verstärkt anlagenübergreifend zum Einsatz kommen. Dieser Strukturwandel wird sich auch auf den Dienstleistungs-Bereich auswirken. Dem fortgesetzten Outsourcen der Konzerne folgt das Bevorzugen international tätiger Dienste: Sind heute noch 22 Prozent der Service-Anbieter globale Unternehmen, werden es in fünf Jahren 37 Prozent sein. Gleichzeitig wird die Anzahl landesweit agierende Dienstleister von 19 Prozent auf 6 Prozent sinken. Lokale Dienstleister, die jetzt noch einen Marktanteil von 7 Prozent besitzen, werden zu diesem Zeitpunkt nicht mehr existieren.

Studienleiter Mateus Siwek erklärt: „Der Trend entwickelt sich derzeit von lokalen Stillstands-Management zu einer anlagenübergreifenden Organisation der TAR-Kapazitäten.“ Generell prognostiziert die Studie, dass international tätige TAR-Anbieter durch langfristige Kundenbindungen und höhere Umsätze profitieren, gleichzeitig können Anlagenbetreiber mit sinkenden Kosten und verbesserter Ausführungsqualität rechnen.

 

 

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