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Covestro mit erfolgreichem 1. Quartal 2016

25.04.2016 Der Werkstoffhersteller Covestro hat im ersten Quartal das EBITDA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29,3 % auf 508 Mio. Euro gesteigert. Der Konzernumsatz ging in den ersten drei Monaten 2016 um 5,9 % auf rund 2,9 Mrd. Euro zurück.

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Covestro mit erfolgreichem 1. Quartal 2016

Covestro startet erfolgreich ins Jahr 2016 und verzeichnet eine deutliche Gewinnsteigerung. (Bild: Falko-Matte – Fotolia)

Die Steigerung des EBITDA ist im Wesentlichen auf höhere Absatzmengen in den Segmenten Polyurethanes und Polycarbonates zurückzuführen. Zudem überwogen Entlastungen bei den Rohstoffpreisen die geringeren Verkaufspreise, insbesondere bei Polycarbonates. Der Grund für den zurückgegangenen Umsatz waren vornehmlich rückläufige Verkaufspreise – besonders bei Polyurethanes –, welche die gesunkenen Rohstoffpreise reflektieren. Dem gegenüber stand eine höhere Nachfrage, die das Unternehmen in allen Regionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete. „Im ersten Quartal hat Covestro erfolgreich an die starke wirtschaftliche Entwicklung des Vorjahres angeknüpft“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Patrick Thomas. „Für das gesamte Jahr 2016 halten wir an unseren Erwartungen fest.“

Das Segment Polyurethanes verzeichnete einen Anstieg er Absatzmengen im Kerngeschäft von 10,4 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das EBITDA legte um 39,9 % auf 214 Mio. Euro zu, im Wesentlichen aufgrund der höheren Absatzmengen. Bei Polycarbonates stiegen die Absatzmengen im Kerngeschäft insbesondere angesichts höherer Nachfrage in der Automobil-, Bau- sowie Elektro- und Elektronikindustrie um 8,5 %. Das EBITDA nahm um 52,6 % auf 177 Mio. Euro zu. Im Segment Coatings, Adhesives, Specialties sank die abgesetzte Menge im Kerngeschäft um 2,8 %. Das EBITDA erhöhte sich um 6,1 % auf 139 Mio. Euro. Hier wirkten sich geringere Rohstoffpreise positiv aus und überwogen den Effekt geringerer Verkaufspreise und -mengen.

Insgesamt bestätigt das Unternehmen seinen Ausblick für 2016. Im Vergleich zu den Annahmen im Geschäftsbericht rechnet das Unternehmen nun nur noch mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von 2,6 %. Es erwartet aber weiterhin im Kerngeschäft ein Mengenwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich – insbesondere getragen von positiven Impulsen bei Polyurethanes und Polycarbonates.

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