Standort Brunsbüttel

Covestro puzzelt sich einen farbigen Schornstein

18.11.2016 Der Kunststoffhersteller Covestro hat in Brunsbüttel ein neues Wahrzeichen eingeweiht: Ein in den Konzernfarben gestrichenes, 132 Meter hohes Kamin-Puzzle.

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Covestro puzzelt sich einen farbigen Schornstein

Covestro hat in Brunsbüttel mit einem neuen Anstrich ein neues Wahrzeichen geschaffen. Bilder: Covestro

Gleichzeitig hat das Unternehmen mit einem aus 300 Mitarbeitern bestehenden menschlichen Puzzleteil den Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde geschafft. Bei dem Kaminprojekt wurden Produkte des  Unternehmens eingesetzt, die dafür sorgen sollen, dass der neue Anstrich besonders witterungsbeständig ist und lange seine Strahlkraft behält.

Das Motiv hat ein Team um Graffitikünstler Martin Heuwold in nur drei Monaten auf den Schornstein gebracht. „Wir haben ein noch nie dagewesenes Kunstwerk geschaffen“, sagt der auf Fassadenmalerei spezialisierte Wuppertaler. „Der Schornstein wird nicht mehr nur als Industriebau, sondern auch als Kunstwerk gesehen. Ein tolles Signal für Covestro und den Standort Brunsbüttel.“ Standort- und Produktionsleiter Steffen Kühling ergänzt: „Die Mitarbeiter hier und auch die Menschen im Umfeld werden sich mit dem neuen Schornstein identifizieren und stolz darauf sein, weil er so bunt und vor allem einzigartig ist.“ Covestro-Chef Patrick Thomas erläutert die Hintergründe: „Viele Dinge haben sich nach der Verselbständigung von Covestro am 1. September 2015 schon ineinandergefügt, manche müssen sich noch finden. Das Symbol des Puzzleteils setzen wir ein, wenn Zusammenarbeit, Zusammenhalt und Einheit ausgedrückt werden soll. So entstand die Idee für das Schornstein-Muster.“

Covestro puzzelt sich einen farbigen Schornstein

Der Vorstandsvorsitzende von Covestro, Patrick Thomas, liess es sich nicht nehmen, die letzte Farbe auf den neu gestalteten, farbenfrohen Schornstein des Werks Brunsbüttel aufzutragen.

Covestro beschäftigt an dem Standort rund 600 Mitarbeiter. Bis Ende 2018 will Covestro in Brunsbüttel die Kapazität für den PU-Schaum-Rohstoff MDI auf rund 400.000 Tonnen pro Jahr verdoppeln. Dafür investiert das Unternehmen einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag in die Umrüstung einer stillgelegten Anlage zur Herstellung von Toluylen-Diisocyanat (TDI).

(as)

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