Covestro: Schleppender Börsengang zwingt Bayer zu Notmaßnahmen

01.10.2015 Der VW-Skandal hinterlässt auch in der Chemie Spuren: Die aktuellen Kursverluste scheinen daran schuld zu sein, dass sich zu wenige Anleger für den Börsengang von Covestro interessieren. Bayer hat deshalb das angepeilte Emissionsvolumen von 2,5 Mrd. Euro um eine Milliarde gesenkt und den Börsenstart auf den 6. Oktober verschoben.

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Der Börsengang von Covestro fällt in ein volatiles Marktumfeld (Bild: Covestro)

Bayer und Covestro haben für den geplanten Börsengang des Polymer-Unternehmens die angestrebten Bruttoeinnahmen und die Preisspanne für die Ausgabe von Covestro-Aktien an das derzeit eingetrübte und volatile Kapitalmarktumfeld angepasst“, heißt es dazu in einer aktuellen Pressemitteilung. Auch der Ausgabepreis wurde um fast ein Drittel gesenkt: Ursprünglich sollte dieser in einer Spanne von 26,50 bis 35,50 Euro liegen – nun werden 21,50 bis 24,50 Euro aufgerufen. Der Streubesitz soll sich aufgrund der veränderten Parameter auf rund 30,4 bis 33,3 Prozent belaufen, die übrigen Anteile verbleiben vorerst bei der Bayer AG.

(as)

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