Pulverförmige Produkte

CPF- und PGSS-Verfahren

10.03.2004 Beim CPF-Verfahren (Concentrated Powder Form) werden Flüssigkeiten oder flüssige Stoffgemische durch die Zuführung von Kohlendioxid so aufbereitet, dass sie ohne Verlust von Wirkstoffen in Pulverform gebracht werden können.

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Beim CPF-Verfahren (Concentrated Powder Form) werden Flüssigkeiten oder flüssige Stoffgemische durch die Zuführung von Kohlendioxid so aufbereitet, dass sie schonend und ohne Verlust von Wirkstoffen in Pulverform gebracht werden können. Im Prinzip werden dabei gashaltige Flüssigkeiten über eine Düse in einen Sprühturm schlagartig entspannt. Es lassen sich sehr feine Pulver mit gleichmäßiger Korngröße herstellen, die in der Dosierung umproblematisch und auch in großen Chargen gut mischbar sind. Beispiele sind pulverförmige lipophile und viskose Konzentrate wie Aromen, Extrakte, Farbstoffe, Öle und vieles mehr. Beim PGSS-Verfahren (Powder from Gas Saturated Solutions) werden gashaltige Schmelzen homogenisiert und pulverisiert. Dazu werden die verflüssigten Einzelkomponenten in einem Mischer mit Kohlendioxid vermischt. Das Verfahren wird in der Herstellung von fetthaltigen, festen Nahrungsmitteln, für Naturstoffextrakte, Emulgatoren oder Polmerkomponenten genutzt. 
Halle 7-508

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