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Crash, boom, bang

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13.10.2008

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Der Bankensektor kracht, die Prozessautomatisierer lassen´s krachen: Noch nie war die Diskrepanz zwischen Konjunktur der Gesamtwirtschaft und der Konjunktur der Anlagenausrüster, und insbesondere der Branche der Prozessautomatisierer, so groß wie heute. Neun bis zehn Prozent ist diese laut Fachverband Automation im ZVEI in 2008 gewachsen, und auch für 2009 rechnet die Automatisierungsindustrie mit einem Plus von sieben bis acht Prozent. Der Grund liegt im hohen Auftragsbestand des Anlagenbaus sowie der Vielzahl bereits entschiedener Projekte der Chemie-, Pharma- und anderer Prozessindustrien.

Dazu kommt, dass sich die Unternehmen durch zahlreiche Maßnahmen fit für den globalen Wettbewerb machen – die derzeitige „Operational-Excellence-Welle“ wird dies noch weiter festigen (siehe Interview mit Namur-Vorstand Dr. Norbert Kuschnerus auf Seite 18). Automatisierung leistet hier einen Beitrag – wenn auch nicht den bedeutendsten, wie unsere Umfrage ab Seite 14 zeigt. Wichtigster Grund für Automatisierungsprojekte sind derzeit Produktivitätssteigerungen – so eine weitere aktuelle Umfrage unter Entscheidern zu Trends in der Automatisierung (Seite 22).

Und noch eine weitere Umfrage haben wir für diese Sonderausgabe durchgeführt: Bereits zum dritten Mal fragten wir Anwender von Durchflussmessgeräten nach den Entscheidungskriterien bei der Geräteauswahl – mit zum Teil erstaunlichen Ergebnissen (Seite 46). Diese und weitere exklusiv für dieses Special erstellte Beiträge machen deutlich: Das Automatisierungshandwerk hat goldenen Boden und glänzende Aussichten – offensichtlich unabhängig von den derzeitigen Bankencrashs. Ich wünsche Ihnen eine gewinnbringende Lektüre und freue mich auf Ihre Kommentare.
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Mail an: armin.scheuermann@chemietechnik.de

Heftausgabe: Sonderausgabe Prozessautomatisierung 2008

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Scheuermann
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