Es geht aufwärts – auch bei den Preisen!

CT-Exklusiv: Preisindex für Chemieanlagen

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07.11.2014 Nach einigen Quartalen der Seitwärtsbewegung zeigt der Trend jetzt wieder deutlich nach oben. Chemieanlagen sind im Zeitraum zwischen Mai und August des Jahres 2014 um ein halbes Prozent teurer geworden. Grund für diese Teuerung sind wieder einmal Apparate und Maschinen – das im Index insgesamt umsatzstärkste Gewerk.

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Im Jahresvergleich haben sich Rohrleitungen und Armaturen am stärksten verteuert – sie legten um 2,1 Prozent zu. Aus dem Preisrahmen fallen elektrische Geräte zum Schließen, Unterbrechen, Schützen oder Verbinden von elektrischen Stromkreisen, Tafeln, Konsolen, Pulte, Schränke etc. oder für die Stromverteilung von Spannungen unter 1.000 Volt. Für dieses Gewerk wurde im August ein Index von 105,6 errechnet, während er im Mai noch bei 105,7 lag.
Die Entwicklung passt ins Bild: Der Maschinenbau-Verband VDMA berichtete im Oktober über einen Rekord-Auftragseingang in 2014 und rechnet mit dem besten Jahr seit Bestehen des Verbandes. Insgesamt werden die Maschinen- und Anlagenbauer in diesem Jahr 210 Mrd. Euro umsetzen.
Der CT-Preisindex für Chemieanlagen wird vierteljährlich aktualisiert. In ihm werden nach einer von H. Kölbel und J. Schulze entwickelten Methode die Gewerke Apparate und Maschinen, Rohrleitungen und Armaturen, MSR-Einrichtungen, Isolierung und Anstrich, Elektrotechnische Ausrüstung sowie Bauteilkosten zu einem Index berechnet, dessen Basis das Jahr 2010 (=100) bildet. Aus der Gewichtung der Einzelgewerke resultiert ein Index für die Preisentwicklung von Chemieanlagen.
Die detaillierten Daten senden wir Ihnen per E-Mail gegen Rechnung gerne zu. Zahlende Abonnenten der CHEMIE TECHNIK erhalten den Preisindex kostenlos. Anfragen an: susanne.berger@huethig.de
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Heftausgabe: November 2014

Über den Autor

Armin Scheuermann, Redaktion
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