CT-Preisindex: Chemieanlagen verteuerten sich 2010 um 2,2 Prozent

11.01.2011 Die starke Konjunkturerholung wirkt sich auch auf die Preise für Chemieanlagen aus. Im vergangenen Jahr betrug der Preisanstieg für Chemieanlagen insgesamt 2,2 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der jüngst exklusiv für CHEMIE TECHNIK erstellte Baupreisindex für Chemieanlsgen, den wir in der Februar-Ausgabe der CT veröffentlichen werden.

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CT-Preisindex: Chemieanlagen verteuerten sich 2010 um 2,2 Prozent

Der Chemieanlagenbau hat wieder alle Hände voll zu tun (Bild: Alexey Klementiev Fotolia)

Allerdings hat sich die Dynamik des Anstiegs zwischen August und November 2010 etwas abgeschwächt. Dennoch ist mit weiteren Steigerungen zu rechnen.

Der CT-Preisindex für Chemieanlagen wird vierteljährlich aktualisiert. In ihm werden nach einer von H. Kölbel und J. Schulze entwickelten Methode die Gewerke Apparate und Maschinen, Rohrleitungen und Armaturen, MSR-Einrichtungen, Isolierung und Anstrich, Elektrotechnische Ausrüstung, Bauteilkosten sowie Planungskosten zu einem Index berechnet, dessen Basis das Jahr 2005 (=100) bildet. Aus der Gewichtung der Einzelgewerke resultiert ein Index für die Preisentwicklung von Chemieanlagen.

Die detaillierten Daten senden wir Ihnen per E-Mail gegen Rechnung gerne zu (Anfrage hier). Abonnenten der CHEMIE TECHNIK erhalten den Preisindex kostenlos.

Die konjunkturelle Entwicklung des Anlagenbaus sowie die veränderte Situation durch die neuen Wettbewerbern aus Fernost sind auch Themen des neuen Anlagenbau-Kongresses „Engineering Summit„, den Süddeutscher Verlag und Arbeitsgemeinschaft Großanlagenbau im VDMA im Juli 2011 veranstalten werden. Nährere Informationen finden Sie hier.

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