Dechema gründet Arbeitskreis Elektrobiotechnologie

20.03.2014 Die Dechema, Frankfurt, will einen Arbeitskreis Elektrobiotechnologie gründen. Das erste Treffen von Wissenschaftlern verschiedener Fachdisziplinen zur Gründung des Arbeitskreises ist am 15. April 2014 in Frankfurt/Main.

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Dechema gründet Arbeitskreis Elektrobiotechnologie

Bei der Elektrobiotechnologie wird Strom direkt als Energiequelle für Mikroorganismen genutzt (Bild: Sebastian Kaulitzky-Fotolia)

Die Elektrobiotechnologie zielt auf die Entwicklung von energie- und rohstoffeffizienten Verfahren, um Energie und Chemikalien zu gewinnen. Da sie eine ganze Reihe von Disziplinen – Elektrochemie, Bioverfahrenstechnik, Materialwissenschaft, Molekularbiologie – verknüpft, die schon eine Heimat in der gemeinnützigen Fachgesellschaft haben, hat der Vorstand der Fachgemeinschaft Biotechnologie die Einrichtung eines Temporären Arbeitskreises (TAK) Elektrobiotechnologie beschlossen.

Bei der Elektrobiotechnologie wird Strom direkt als Energiequelle für Mikroorganismen genutzt. Als Reduktionsmittel für Kofaktoren oder für die Herstellung von Enzymen dienen Elektronen; die Enzyme beziehungsweise die Kofaktoren gehen in biotechnologische Umwandlungen ein und werden nachher wieder regeneriert. Am Dechema-Forschungsinstitut läuft dazu unter anderem ein großes Projekt zur industriellen Nutzung von CO2.

Zur ersten Sitzung des Arbeitskreises sind alle interessierten Wissenschaftler aus Industrie und Akademia eingeladen, die die Zukunft der Elektrobiotechnologie mitgestalten wollen. Interessierte Personen können sich an den Koordinator des Arbeitskreises Dr.-Ing Dirk Holtmann (holtmann@dechema.de) vom Dechema-Forschungsinstitut wenden.

(dw)

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