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Der Bayer Chemiepark ist für die Zukunft gerüstet

16.04.2004

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„Wir haben den Wandel vom Bayerwerk zum Chemiepark vollzogen und damit einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan. Der Standort Krefeld-Uerdingen ist bestens für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet“, erklärte Chemieparkleiter Dr. Wolfgang Bieber Ende März im Rahmen eines Pressegesprächs. Allein in den vergangenen zehn Jahren habe Bayer in Krefeld-Uerdingen 1,2 Mrd. Euro für neue Anlagen und Kapazitätserweiterungen investiert.


Nicht nur die Teilkonzerne und Servicegesellschaften des Bayer-Konzerns setzen auf die Zukunft des Standorts. Auch der amerikanische Chemiepark-Partner Kerr-McGee Pigments will in diesem Jahr 17 Mio. Euro investieren. Die Infrastruktur wird ebenfalls weiter optimiert: Der Kauf der Friedensstraße, die künftig zum Werksgelände gehört, und der Bau der neuen Lkw-Einfahrt, die bereits Mitte April in Betrieb genommen wird, sind Teil eines neuen Verkehrskonzepts.


Die Möglichkeit, im Chemiepark zu produzieren, nutzen derzeit neun Firmen. Mit der zu gründenden Firma Lanxess wird ein neues global operierendes Unternehmen hinzu kommen. Insgesamt arbeiteten Ende 2003 rund 9700 Menschen im Bayer Chemiepark (Dezember 2002: 9900). Etwa 5700 sind Bayer-Mitarbeiter, rund 1000 sind bei den Chemieparkpartnern beschäftigt und circa 3000 finden als Fremdfirmenmitarbeiter auf dem Gelände Beschäftigung.


Einen guten Start will der Chemiepark auch kleinen innovativen Unternehmensgründungen ermöglichen. Vor gut einem Jahr lief die „Bayer Chemie Start Up Initiative“ an. Fünf Firmen haben sich inzwischen gemeldet – mit einem Kandidaten steht Bayer derzeit in gezielten Verhandlungen.

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