Dow mit herbem Gewinneinbruch

24.07.2014 In diesem Jahr fehlen dem US-Chemiekonzern Dow Chemical die Sondereffekte: Im zweiten Quartal brach der Gewinn des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr um 62 Prozent ein. Doch beim Umsatz konnte der Konzern um zwei Prozent zulegen.

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Dow mit herbem Gewinneinbruch

Dow-Chef Andrew Liveris plant den Verkauf verschiedener Geschäftsbereiche (Bild: Dow)

Das Bild wird allerdings erst durch einen Blick auf Sondereffekte im vergangenen Jahr komplett: Damals hatte Dow aus Kuwait eine Entschädigungszahlung für ein schief gegangenes Joint-Venture in Höhe von 2,2 Mrd. US-Dollar erhalten. Aktuell erwirtschaftete Dow im zweiten Quartal einen Gewinn von 882 Mio. US-Dollar und einen Umsatz von 14,9 Mrd. USD. 

Der Konzern plant Sondereffekte von sechs Milliarden USD zu realisieren und will sich dazu von Geschäftsteilen trennen. Bereits seit Monaten wird spekuliert, dass dazu die Geschäfte mit Chlorprodukten und Epoxid-Harzen zählen. Außerdem fordert ein Großinvestor den Verkauf der Petrochemie-Aktivitäten.

Hier finden Sie den aktuellen Geschäftsbericht von Dow.

(as)

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