Drei Bergleute bei Kohlensäure-Ausbruch tödlich verunglückt

07.10.2013 In einem Bergwerk des Kasseler Rohstoffkonzerns K+S im thüringischen Unterbreizbach sind am 1. Oktober 2013 drei Bergleute tödlich verunglückt. Bei einem Gewinnungssprengen waren große Mengen Kohlendioxid frei geworden.

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Drei Bergleute bei Kohlensäure-Ausbruch tödlich verunglückt

K+S-Werk Werra in Unterbreizbach, Thüringen (Bild: K+S)

Vier der zunächst sieben vermissten Bergleute konnten gerettet werden und befinden sich mittlerweile nicht mehr in ärztlicher Behandlung.

„Alle unsere mehr als 14.000 Mitarbeiter sind zutiefst betroffen. Wir trauern mit den Angehörigen der verunglückten Bergleute“, sagte K+S-Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner. Am Unglücksort hatte er sich am 2. Oktober gemeinsam mit der thüringischen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht über die Lage vor Ort informiert. Steiner sicherte den Hinterbliebenen Unterstützung zu und dankte allen Rettungskräften für ihren Einsatz.

Das Kali-Bergwerk in Unterbreizbach gehört zum Werksbereich Werra. Auf thüringischer Seite ist es eines von zwei Standorten, die zusammen etwa 1.000 Mitarbeiter beschäftigen.

(su)

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