Es geht auch leise

Druckluft-Membranpumpen in Massivbauweise helfen Produktionskosten zu optimieren

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05.06.2015 In Abfüllanlagen stellt ein intermittierender Betrieb hohe Anforderungen an die eingesetzten Pumpen. Um die Kosteneffektivität der Produktion und der Produktförderung zu optimieren und zahlreiche andere Herausforderungen zu bewältigen, wurden bei der Langguth-Chemie, einem Hersteller von Reinigungs-, Desinfektions- und Waschmitteln sowie Körperpflegeprodukten, zahlreiche Maßnahmen durchgeführt.

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Entscheider-Facts Für Betreiber

    

  • Die saubere Abfüllung von Chemieprodukten stellt hohe Anforderungen an die eingesetzten Pumpen.
  • Bei der Langguth Chemie wurde ein Pumpsystem installiert, das beI der Förderung von Medien mit hoher Viskosität gegen Druck aus Behältern nicht trockenläuft.
  • Druckluft-Membranpumpen der E-Serie ermöglichen dem Chemieunternehmen heute eine effiziente, kosteneffektive und geräuschärmere Fertigung.

Ein spezielles Problemfeld war der Verpackungsbereich, in dem die fertigen Reinigungsmittel, Waschmittel, Desinfektionsmittel, Seifen, Lotionen usw. vor dem Versand an den Endanwender aus einem 6.000-Liter-Vorratstank in Behälter mit 5 bis 10 l Volumen gepumpt werden mussten. Dies ist ein äußerst kritischer, präziser Prozess, bei dem die Pumpen exakte Mengen fördern und gleichzeitig anspruchsvoller intermittierender Betrieb, gekennzeichnet durch zahlreiche Stopps und Wiederanläufe, zuverlässig bewältigen müssen. Mit anderen Worten: Wenn ein Mitarbeiter auf den Knopf drückt, muss die Pumpe das entsprechende Volumen einspritzen und dann sofort stoppen. Dies ist bei Prozessen wie diesen die größte Herausforderung für die Pumpe.

Langguth Chemie setzte viele Jahre lang Druckluft-Membranpumpen in Kunststoffausführung ein. Im Laufe der Zeit bemerkten Geschäftsführer Klaus Langguth und Roland Mordstein, Technischer Ingenieur des Unternehmens, dass die Pumpen in zahlreichen kritischen Bereichen – Förderung von Medien mit hoher Viskosität gegen Druck, Luftverbrauch und Geräuschpegel – die Erwartungen nicht erfüllten.

„Wir benötigten ein zuverlässiges Pumpensystem mit hohem Ansaugvermögen, das bei der Förderung von Medien mit hoher Viskosität gegen Druck aus Behältern nicht trockenläuft“, erläuterte Langguth. „Wir haben andere Pumpen ausprobiert, die jedoch entweder zu viel Luft verbrauchten, zu laut liefen, was äußerst unangenehm ist, oder schwierig instandzuhalten und nicht sehr zuverlässig waren.“

Die älteren Pumpen benötigten so viel Druckluft für den Betrieb, dass Langguth Chemie sogar den Kauf eines neuen Luftkompressors in Erwägung zog, um die für den Betrieb der Pumpen erforderlichen höheren Luftmengen bereitzustellen. Statt dieser drastischen Maßnahme entschied sich Langguth jedoch, eine andere, technologisch bessere Lösung zu suchen.

Heftausgabe: Juni 2015
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Über den Autor

Harald Vogl, Sales Manager, Almatec
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