Präzise, auch wenn's heiß wird

Druckmessumformer mit Temperatursensor

29.03.2016 Mit der ACT-Technologie, für Active Temperature Compensation, kompensiert der Messgeräte-Herstellers Labom den verbreiteten Temperaturfehler beim Messen von Prozessdruck mithilfe eines zusätzlichen Temperatursensors.

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Entscheider-Facts

  • stark reduzierter Temperaturfehler
  • 0,25 bis 400 bar
  • -40 bis 100 °C

Druckmessumformer mit Temperatursensor

Ein zusätzlicher Sensor kompensiert temperaturabhängige Fehler bei der Druckmessung. (Bild: Labom)

Beim Druckmessumformer Pascal Ci4 befindet sich dieser Sensor direkt an der Membran, die den Prozess von der Druckmittler-Flüssigkeit trennt. Er bestimmt die Temperatur so nah an der Membran wie möglich und erfasst so in guter Näherung die Temperatur der Flüssigkeit hinter der Trennmenbran. Dehnt sich die Flüssigkeit durch ansteigende Temperatur aus, lässt sich dieser Einfluss auf den gemessenen Druck erfassen und rechnerisch korrigieren. Laut Hersteller reduziert dies den Fehler im stationären Zustand bei kleinen Druckmittlern um 80 bis 90 Prozent. Das Gerät ist geeignet für Messstoff-Temperaturen von -40 bis 100 °C in einem Druckbereich von 0,25 bis 400 bar. Die Messrate beträgt bis 100 Hz. Alle Oberflächen mit Prozesskontakt bestehen aus Edelstahl. Optional sind auch Ausführungen mit Ex-Schutz erhältlich.

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