Dürr profitiert vom chinesischen und nordamerikanischen Markt

06.08.2015 Der Maschinen- und Anlagenbaukonzern Dürr liegt zur Jahresmitte 2015 bei Auftragseingang und Umsatz über Plan. Grund für den gestiegenen Auftragseingang um 41 % auf 1,8 Mrd. Euro sei neben der Integration von Homag vor allem eine starke Nachfrage aus China und Nordamerika gewesen.

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Der Vorstandsvorsitzende Ralf Dieter sieht vor allem den chinesischen Automarkt auch zukünftig als wichtig für das Unternehmen an (Bild: Dürr)

In China stieg das Bestellvolumen um 52 % auf 419,1 Mio. Euro, in Amerika verdoppelte es sich auf 456,3 Mio. Euro. Der Vorstandsvorsitzende Ralf Dieter erklärt, China bleibe langfristig der größte Markt für die Automobilindustrie und Dürr: „Die geringeren Wachstumsraten beim Fahrzeugabsatz sind angesichts der erreichten Marktgröße keine Überraschung, die absoluten Volumina sind aber weiterhin groß.“

Den Umsatz steigerte das Unternehmen um 67 % auf 1,8 Mrd. Euro. Auch hierzu habe die Homag-Integration ihren Teil beigetragen, zusätzlich konnte Dürr ein Plus von 34 % im Lackieranlagengeschäft erreichen.

Ziel für das Gesamtjahr sei ein Auftragseingang von 3,2 bis 3,5 Mrd. Euro sowie ein Umsatz zwischen 3,4 und 3,5 Mrd. Euro.

Hier finden Sie die Originalmeldung sowie den Finanzbericht.

(su)

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