Dürr: Umsatz mit 1,13 Mrd. Euro im 1. Halbjahr 2013 stabil

02.08.2013 Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr, Bietigheim-Bissingen, hat sein Ergebnis im 1. Halbjahr 2013 weiter gesteigert und ist - nach Einschätzung des Unternehmens - auf gutem Weg, seine Kennzahlenziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Der der Umsatz liegt mit knapp 1,132 Mrd. Euro auf dem Vorjahresniveau von 1,163 Mrd. Euro.

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Dürr: Umsatz mit 1,13 Mrd. Euro im 1. Halbjahr 2013 stabil

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender von Dürr: „Dürr ist voll auf Kurs und hat seinen positiven Ergebnistrend fortgesetzt.“ (Bild: Dürr)

Die Ebit-Marge stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 7,3 %. Der Auftragseingang lag mit 1,294 Mrd. Euro wie geplant leicht unter dem sehr hohen Vorjahreswert (1,404 Mrd. Euro). Bei anhaltend starker Nachfrage aus der Automobilindustrie nahmen die Bestellungen aus dem allgemeinen Maschinenbau erwartungsgemäß etwas ab. Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens: „Dürr ist voll auf Kurs und hat seinen positiven Ergebnistrend fortgesetzt. Die Grundlage dafür waren eine hohe Auslastung, Produktivitätssteigerungen und die Qualität unserer Auftragsabwicklung. Bei der Umsatzrealisierung erwarten wir im zweiten Halbjahr eine deutliche Beschleunigung.“ Der Auftragsbestand von 2,458 Mrd. Euro sichert Dürr eine Auslastung bis weit in das Jahr 2014.

58,4 % des Auftragseingangs kamen aus den Emerging Markets, in denen sich die starke Nachfrage der Automobilindustrie nach Produktionstechnik fortsetzte. Allein auf China, wo der Automobilabsatz im ersten Halbjahr 2013 um 21 % stieg, entfielen 37 % beziehungsweise 477 Mio. Euro des Bestellvolumens. In Nordamerika zog die Nachfrage im zweiten Quartal an, während die Automobilindustrie ihre Investitionen in Westeuropa deutlich reduzierte. Der Umsatz im Service-Geschäft stieg im ersten Halbjahr um 6, 3%. Sein Anteil am Konzernumsatz erreichte 21 % nach 19 % im Vorjahreszeitraum.

Die Investitionen hob das Unternehmen um 36 % auf 21,8 Mio. Euro an, um seine Kapazitäten weiter an das gestiegene Marktvolumen anzupassen. Nach Standortinvestitionen in China, Mexiko und am Firmensitz in Bietigheim-Bissingen (neue Montagehalle, Erweiterung Testzentrum) steht nun die Erweiterung der deutschen Standorte Ochtrup (NRW) und Püttlingen (Saarland) sowie im polnischen Radom an. Außerdem wird Dürr erstmals ein Testzentrum für Lackiertechnik in Japan bauen, um diesen Markt besser zu erschließen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen mit 18,3 % ebenfalls deutlich und erreichten 19,4 Mio. Euro.

(dw)

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