Dupont verordnet sich milliardenschweres Sparprogramm und trennt Teflon-Sparte ab

28.01.2015 Der US-Chemiekonzern Dupont will seinen Sparkurs verschärfen. Bis 2017 sollen die Kosten um 1,3 Mrd. US-Dollar sinken. Das gab der Konzern in seiner Meldung zum Jahresbericht 2014 bekannt. Der Hersteller reagiert damit auf schrumpfende Umsätze - diese waren 2014 um rund 5 Prozent gesunken.

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Dupont verordnet sich milliardenschweres Sparprogramm und trennt Teflon-Sparte ab

Dupont-Chefin Ellen J. Kullman will den Sparkurs des Chemieunternehmens ausweiten (Bild: Dupont)

Einnahmen aus der geplanten Abtrennung des Segments Performance Chemicals will der US-Konzern dazu nutzen, um Aktien im Wert von vier Milliarden USD zurück zu kaufen. Die Sparte, die u.a. den Dupont-Klassiker Teflon produziert, soll künftig unter dem Namen Chemours firmieren. 

Mit den bereits begonnenen Sparmaßnahmen sieht sich das Unternehmen auf gutem Kurs, um das ursprünglich mit 1 Mrd. USD/a definierte Sparziel zu erreichen. „Wir haben schnelle Fortschritte gemacht und werden die Einsparungen bereits 2015 erreichen. Und wir haben weitere Möglichkeiten zur Kostenreduktion gefunden, die mindestens 300 Mio. US-Dollar pro Jahr umfassen“, sagte Ellen J. Kullman, CEO bei Dupont anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts. 

In den vergangenen Wochen war Dupont von dem Investor Nelson Peltz unter Druck gesetzt worden, auch die Geschäftsbereiche Nahrungsergänzungsmittel und Agrochemie zu verkaufen. Dies wird vom Management des Konzerns bislang abgelehnt.

Hier finden Sie die ausführlichen Zahlen von Dupont zum abgelaufenen Geschäftsjahr.

(as) 

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