Warum kompliziert, wenn´s auch einfach geht?

Durchgängige Markierungslösungen aus einer Hand

Anlagenbau
Chemie
Pharma
Ausrüster
Planer
Betreiber
Einkäufer
Manager

20.04.2018 Auch im Schaltschrank- und Anlagenbau sollen Fertigungsprozesse effizienter und wirtschaftlicher werden – tagtäglich werden Maßnahmen eingeleitet, um interne Abläufe zu optimieren. Der Prozess der Kennzeichnung von Anlagen und deren Komponenten ist hier ein wichtiger Ansatzpunkt.

Anzeige

Entscheider-Facts für Planer und Betreiber

  • Um die steigende Komplexität im Anlagenbau zu minimieren, bedarf es einer industriellen Markierungslösung. Eine umfassende Lösung aus einer Hand bietet dabei zudem ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit.
  • Von der virtuellen Planung der Markierungen bis zu deren Installation ermöglichen Planungs- und Markierungssoftware, verschiedene Beschriftungssysteme sowie die große Auswahl unterschiedlicher Markierungsmaterialien einen unkomplizierten und durchgängigen Kennzeichnungsprozess.

a_0081848a_0078531

Industrielle Markierung: Intuitive und benutzerfreundliche Lösungen erleichtern die Arbeit – von der Planung bis zur fertigen Kennzeichnung. Bilder: Phoenix Contact

a_0080389

Individualisierbare Benutzeroberfläche: Mit intelligenten Funktionen für die intuitive Projektierung vereinfacht die Software Project complete die Planung der Klemmenleiste inklusive Markierungen.

Bild3

Ob Lasermarkierer, High-Speed- oder Thermotransfer-­Drucker: Alle Systeme vereinfachen den Markierungsprozess auch mit einem einheitlichen Bedienmenü.

Verkomplizierte Abläufe, ineffiziente Systeme und veraltete Technologien torpedieren dieses Ziel allerdings vielfach. Jedoch ist eine kundenindividuelle Massenproduktion – gern auch als Mass Customization bezeichnet – im Schaltschrank- und Anlagenbau längst keine Randerscheinung mehr. Dieser Trend wird sich verstärken, da er den Unternehmen klare Vorteile bietet und damit deren Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Eine umfassende Markierungslösung von nur einem Anbieter hat dabei ein hohes Potenzial.

Produktion im Wandel

Allerdings gilt es dabei in Betracht zu ziehen, dass sich die Komplexität der Produktionsprozesse aufgrund der erschwerten Standardisierbarkeit von Komponenten deutlich erhöht. Besonderes Gewicht hat diese Erkenntnis vor dem Hintergrund, dass alle relevanten Komponenten und Bauteile bis zur Endmontage eine individuelle und fachgerechte Markierungslösung erfordern. So benötigen bereits mittelgroße Schaltschränke im Anlagenbau bis zu 100 unterschiedliche Arten der Betriebsmittelkennzeichnung.

Ein gutes Praxisbeispiel liefert die Herstellung von Typenschildern zur eindeutigen Kennzeichnung von Anlagenteilen. Ein Typenschild muss zunächst exakt zum Aufgabenbereich des jeweiligen Anlagenteils passen. Es muss widerstandsfähig sein gegenüber mechanischen und chemischen Belastungen, und es muss allen zu erwartenden Einflüssen wie Licht, Hitze, Kälte und Witterung standhalten. Materialien und Ausführung sollten deshalb so beschaffen sein, dass alle Beschriftungen bei üblichen Betriebsbedingungen dauerhaft gut lesbar bleiben. Typenschilder werden daher häufig aus eloxiertem Aluminium oder Edelstahl und manchmal auch aus Kunststoff hergestellt.

Da dieser Anspruch bei allen Betriebsmittelkennzeichnungen besteht, wird schnell klar, wie vielfältig eine vollständige und fachgerechte kundenindividuelle Anlagenkennzeichnung ist. In Anbetracht der zahlreichen Anforderungen und der hohen Varianz der Kennzeichnungen empfiehlt sich ein gut aufeinander abgestimmtes Markierungssystem, das zudem leicht zu bedienen ist.

Das Problem der steigenden Komplexität

Kundenindividuelle Massenproduktionen von Anlagen und der daraus resultierende Bedarf an spezifischer industrieller Kennzeichnung können die Komplexität innerhalb des Planungs- und Fertigungsprozesses schnell in die Höhe treiben. Abhängig vom jeweiligen Auftrag muss der Planungsverantwortliche zuallererst die richtige Betriebsmittelkennzeichnung spezifizieren. Dann müssen die benötigten Kennzeichnungsschilder im Fertigungsprozess mithilfe der richtigen Drucktechnologie produziert und appliziert werden.

Das Angebot an industriellen Drucksystemen am Markt ist breit gefächert: Thermotransfer-, Inkjet-, Laser-, Gravur- oder Plottechnik sind die vorherrschenden Markierungstechniken. Um die Fertigung der Kennzeichnungsschilder so effizient und kostengünstig wie möglich zu gestalten, sollte das ausgewählte Drucksystem die Arbeit immer auch deutlich vereinfachen. Bei der industriellen Markierung hat der Begriff der Einfachheit unterschiedliche Facetten. Wirklich einfach ist eine Markierungslösung dann, wenn sie fünf Kriterien erfüllt, welche die Komplexität im Betrieb reduzieren:

  • Sie sollte mit nur einer Software kontrollierbar sein, insbesondere wenn unterschiedliche Drucktechniken verwendet werden.
  • Sie muss einen durchgängigen Datenfluss von der Planung bis in die Fertigung ermöglichen.
  • Sie muss leicht zu bedienen sein und mögliche Anwenderfehler frühzeitig erkennen und verhindern.
  • Sie muss ein breit gefächertes Materialprogramm verarbeiten können.
  • Sie muss das Markierungsmaterial schnell und ohne lange Wartezeiten bedrucken können.

Minimierte Komplexität im Fertigungsprozess

Mit der Produktfamilie „Marking system“ stellt der Automationsanbieter Phoenix Contact eine durchgängige industrielle Markierungslösung aus einer Hand bereit. Sie hilft dem Anwender, die Komplexität im Fertigungsprozess zu minimieren und somit direkt Kosten einzusparen. Anwender können mit nur einer Software auch mehrere unterschiedliche Drucksysteme und Drucktechniken verbinden und über 3.000 Markierungsmaterialien verarbeiten. Das System zielt in seiner Vollständigkeit auf die Vereinfachung des Markierungsprozesses. So ermöglicht die Planungs- und Markierungs-Software Project complete einen durchgängigen Datenfluss von der Planung bis in die Fertigung.

Die Drucksysteme sind intuitiv zu bedienen. Beim UV-LED-Farbdrucker Bluemark ID Color, dem portablen Thermotransferdrucker Thermomark Prime sowie dem Desktop-Laserdrucker Topmark Neo erfolgt die Dateneingabe über einen 7-Zoll-Touchscreen, der als Schnittstelle zur Markierungs-Software fungiert.

Um applikationsspezifische Anlagen fachgerecht herzustellen, benötigen Anwender zudem recht unterschiedliche Kennzeichnungsmaterialien. Hier bietet der Hersteller eine vielfältige Materialauswahl mit Schildern unterschiedlicher Form aus Kunststoff oder Metall sowie unterschiedliche Etiketten. Zur Verarbeitung dieses Beschriftungsmaterials sind insgesamt zehn unterschiedliche Drucksysteme des Anbieters erhältlich.

Zum Produkt: Leistungsstark im industriellen Umfeld

Der umweltfreundliche UV-LED-Drucker Bluemark ID von Phoenix Contact ist besonders einfach über ein integriertes Touch-Display zu bedienen. Die All-in-one-Lösung für die professionelle Kennzeichnung verarbeitet laut Anbieter das größte Materialprogramm, das der Markt bereithält. CMYK-Farbdruck in hoher Auflösung ist für Kunststoff- und Metallkennzeichnungen möglich. Die automatische Abstapelfunktion ermöglicht eine hohe Druckgeschwindigkeit.

Ifat Halle C1 – 433/532
Achema Hallen 11.1 – A27, 11.0 – C43, 9.2 – D41

Heftausgabe: Mai/2018
Danny Siriboe, Vice President Business Area ICE Sales Asia, Phoenix Contact

Über den Autor

Danny Siriboe, Vice President Business Area ICE Sales Asia, Phoenix Contact
Loader-Icon