Endress+Hauser will Analytik Jena vollständig übernehmen

12.05.2015 Nachdem die Endress+Hauser-Gruppe bereits rund 92 % an Analytik Jena hält, strebt der Messtechnik-Konzern nun die vollständige Übernahme an - und ist dazu am Kauf von Aktien interessiert.

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Endress+Hauser will Analytik Jena vollständig übernehmen

Dr. Heiner Zehntner, Legal Counsel und Mitglied des Executive Board bei Endress+Hauser, ist weiterhin am Kauf von Aktien zwecks Übernahme von Analytik Jena interessiert (Bild: Endress+Hauser)

„Wir sind weiterhin bereit, Aktien zu einem angemessenen Preis zu erwerben“, erklärte Dr. Heiner Zehntner, Legal Counsel und Mitglied des Executive Board der Endress+Hauser-Gruppe und Aufsichtsrat der Analytik Jena. Dabei orientiere sich das Unternehmen derzeit am Pflichtangebot von 14 Euro je Inhaberaktie, das der Schweizer Konzern im Jahr 2013 abgegeben hatte. „Das ist eine faire Bewertung angesichts der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens“, betonte Heiner Zehntner.

Die Firmengruppe strebt als nächsten Schritt an, die verbliebenen Kleinaktionäre auszukaufen (Squeeze-out). „Wir haben von Anfang an deutlich gemacht, dass unser Ziel die vollständige Übernahme von Analytik Jena ist. Wir haben den geplanten Rückzug von der Börse früh angekündigt, und wir wollen die übrigen Aktionäre nun auch über unsere weiteren Pläne rechtzeitig orientieren“, sagte Heiner Zehntner.

Analytik Jena hat Ende März 2015 den regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse verlassen. Aktionären, die ihre Anteile veräußern wollen, rät der Konzern, sich an ihren Bankberater zu wenden. Hier finden Sie die Originalmeldung sowie weitere Informationen zum Vorgehen.

(su)

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