Fluidkontrolle ohne Magnete

Energiesparende Motorventile

18.06.2015 Mit einer Reihe elektrisch angetriebener Motorventile erweitert Bürkert das Spektrum an Komponenten für die Fluidkontrolle. Die Ventilformen arbeiten platz- und energiesparend. Außerdem erreichen sie eine feine lineare Charakteristik und eine geringe Hysterese bei der Regulierung von Fluidströmen.

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Entscheider-Facts

  • platz- und energiesparend
  • Sitz- oder Scheibenventile
  • kurze Schließzeiten

Bild für Post 51854

Die Ventile sitzen in einheitlichen, kompakten Gehäusen (Bild: Bürkert)

In den Kompaktventilen kommen abhängig von der Nennweite zwei verschiedene Antriebs- und Ventilkonzepte zum Einsatz: zum einen Sitzventile mit Linearantrieb in den Nennweiten DN2 bis DN6 (Typ 3270: Absperrventil, Typ 3280: Proportionalventil), zum anderen Scheibenventile mit Drehantrieb in den Nennweiten DN8 bis DN25. Diese gibt es ebenfalls als Absperrventil (Typ 3275) und als Proportionalventil (Typ 3285). Bei den Sitzventilen wird der Ventilsitz von unten angeströmt. Sie erreichen eine hohe Dichtheit sowie kurze Stellzeiten. Bei den Scheibenventilen erfolgt die Anströmung von oberhalb des Ventilsitzes. Sie bestechen durch ihre Druckunempfindlichkeit. Die Sitzventile arbeiten mit einer Schließzeit von 2,5 s, die Scheibenventile mit 4 s. Eingesetzt werden können die Kompaktventile bei Brenngasen für Drücke bis 3 bar, bei neutralen Gasen und Flüssigkeiten bis 6 bar. Mit Dichtungen aus FKM oder NBR und einem Gehäuse aus Polyphenylensulfid und Polycarbonat sind sie robust ausgestattet. Die Kompaktventile sind für eine Umgebungstemperatur von -10 bis 60 °C und Fluidtemperaturen von 0 bis 70 °C ausgelegt. Alle Baugrößen der Typen 3270 und 3280 kommen in einem einheitlichen Gehäuse und einer Baugröße von 137 mm x 55mm x 64 mm (HxBxT) unter. Für die Typen 3275 und 3285 gibt es aufgrund des größeren Nennweitenspektrums drei kompakte Baugrößen. Die Ventilkörper bestehen aus Messing oder Edelstahl. 1506ct908

Achema 2015 Halle 11.1 – E62

 

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