Energiewende mit Wasserstoffspeicher vorantreiben: GTAI und NRW Invest begleiten französischen Wasserstoffkonzern in Deutschland

28.05.2015 Speichermöglichkeiten für volatile Energie sind die Voraussetzung für die Energiewende. Der französische Technologielieferant Areva H2Gen, der seit Mai 2015 auch in Köln sitzt, wird bei seiner Ansiedlung von den Standortentwicklern Germany Trande and Invest (GTAI) und NRW Invest unterstützt.

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Energiewende mit Wasserstoffspeicher vorantreiben: GTAI und NRW Invest begleiten französischen Wasserstoffkonzern in Deutschland

Die Energiewende vorantreiben: GTAI und NRW Invest hoffen auf Wasserstoff als Speichermöglichkeit und unterstützen den französischen Wasserstoffspezialisten Areva (Bild: Gilles Lougassi – Fotolia)

Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt PEM-Elektrolyseure standardisiert im Bereich von 25 bis 600 kW. Dadurch lässt sich der Energieträger Wasserstoff sauber und sicher erzeugen. „Das Thema Wasserstoff spielt eine wichtige Rolle im zukünftigen Energiemix, da es eine Brückenfunktion zwischen dem Strom-, Wärme- und Transportsektor bilden kann. Deshalb unterstützen wir Unternehmen aus diesem Bereich bei der Ansiedlung in Deutschland“, erläutert Heiko Staubitz, Senior Manager Smart Grid & Energy Storage des GTAI.

„Mit der Ansiedlung der Areva H2Gen in Köln ist es gelungen, eine Spitzentechnologie für den Energiestandort Nordrhein-Westfalen zu gewinnen. Nordrhein-Westfalen ist der wichtigste Energiestandort Deutschlands und die bedeutendste Energieregion Europas. Hier werden rund 30 % des deutschen Stroms erzeugt. Und rund 28 % des deutschen Industriestroms werden hier verbraucht“, erläutert Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW Invest.

Das Mutterunternehmen Areva H2Gen, das 2014 aus der Fusion des Elektrolysebereichs des französischen Unternehmens Areva Energy Storage und CETH2 sowie, dem dritten Gesellschafter, dem französischen Staat entstand, kooperiert mit dem deutschen Sitz, der Speichertechnologien entwickelt und bereits in Demonstrationsprojekten einsetzt. Unter anderem ist das Unternehmen am Projekt „Smart Grid Solar“ in Bayern beteiligt und betreibt dort einen Elektrolyseur zur Stabilisierung der Stromeinspeisung eines Solarparks. Darüber hinaus liefert das Unternehmen eine Brennstoffzelle und installiert eine neuartige Technologie zum Speichern von Wasserstoff in einer Trägerflüssigkeit.
Das Unternehmen plant bereits einen zweiten deutschen Standort in Berlin.

(su)

 

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