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Eon-Aufsichtsrat: Wenning geht, Kley soll nachfolgen

09.03.2016 Beim gebeutelten Stromversorger Eon soll auch künftig ein Chemie-Manager den Aufsichtsrat leiten: Ex-Bayer-Chef Wennig will im Juni Platz für den scheidenden Merck-Chef Karl-Ludwig Kley machen.

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Werner Wenning lege das Mandat zum Ablauf der Hauptversammlung am 8. Juni auf eigenen Wunsch nieder, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung von Eon. Er habe Karl-Ludwig Kley als Nachfolger vorgeschlagen.

Wennig gehört dem Aufsichtsrat seit April 2008 an und führt das Gremium seit Mai 2011. Karl-Ludwig Kley ist derzeit Vorstandsvorsitzender der Merck KGaA. Dort scheidet er Ende April aus.

„In den vergangenen fünf Jahren konnte ich daran mitwirken, Eon für die Zukunft neu aufzustellen. Die strategische Neuausrichtung und die damit verbundene Abspaltung von Uniper ist eine wichtige Zäsur für Eon und für mich der richtige Zeitpunkt, die Verantwortung in andere Hände zu geben“, sagte Wenning zur Begründung seines Entschlusses.

Unter Führung von Werner Wenning verabschiedete der Aufsichtsrat die neue strategische Ausrichtung im November 2014 und besetzte in den vergangenen Monaten die Vorstände beider Unternehmen. Darüber hinaus werden der Hauptversammlung in Kürze Vorschläge für die künftige Zusammensetzung des Aufsichtsrats vorgelegt.

Karl-Ludwig Kley führt seit 10 Jahren erfolgreich die Merck KGaA. Zuvor war er Finanzvorstand der Lufthansa und hatte verschiedene Management-Funktionen bei Bayer inne. „Karl-Ludwig Kley ist eine herausragende Persönlichkeit der deutschen Wirtschaft und mit den Strukturen großer Konzerne bestens vertraut. Ich freue mich sehr, dass er zur Verfügung steht, die Herausforderung bei E.ON anzunehmen“, sagte Wenning.

(as)

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