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Erste HPPO-Anlage nach Lizenz von Evonik und Uhde in Betrieb genommen

22.08.2008

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Die koreanische SKC, Seoul, hat in Ulsan die weltweit erste großtechnische Anlage zur Herstellung für Propylenoxid nach dem HPPO-Verfahren in Betrieb genommen. Die Anlage hat eine Kapazität von 100000 t/a. Das Verfahren wurde Evonik und Uhde gemeinsam entwickelt und an SKC lizenziert. Es erzeugt mit Hilfe eines von Evonik entwickelten Katalysators Propylenoxid aus Propylen und Wasserstoffperoxid (H2O2). Das Joint Venture Evonik Headwaters liefert das H2O2 direkt „über den Zaun“ in die HPPO-Anlage. SKC bedient mit dem Propylenoxid den koreanischen Markt und Nachbarstaaten.

Propylenoxid ist eine Chemikalie mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten, die vor allem für die Herstellung von Polyurethan-Vorprodukten verwendet wird. Die Vorteile des HPPO-Verfahrens liegen in einem deutlich niedrigeren Investitionsvolumen, daher ist die Wirtschaftlichkeit höher als bei dem herkömmlichen Produktionsverfahren für Propylenoxid. Darüber hinaus ist das HPPO-Verfahren umweltfreundlich: Es hat eine hohe Ausbeute, und außer Wasser entstehen keine Nebenprodukte in nennenswerter Menge.

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