Evonik baut Anlage für Spezial-Copolyester in Witten

14.01.2016 Evonik Industries errichtet am Standort Witten im Ruhrgebiet eine neue Anlage zur Produktion von Spezial-Copolyestern. Als Bindemittel für Lacke finden sie in der Beschichtung von großflächigen Metallbändern und zunehmend von Lebensmitteldosen Anwendung.

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Dr. Ralph Sven Kaufmann (Bild: Evonik)

Das Unternehmen investiert einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Anlage, die über eine Jahresproduktionskapazität von mehreren tausend Tonnen verfügen wird. Die Fertigstellung wird für 2018 erwartet. In Witten werden mit der Investition rund zehn neue Arbeitsplätze geschaffen, derzeit beschäftigt der Konzern dort rund 250 Mitarbeiter.

Dr. Ralph Sven Kaufmann, Mitglied des Vorstandes von Evonik und Chief Operating Officer, sagt: „Wir bauen unsere Polyesterplattform weiter aus, weil wir unsere Position als Anbieter von Materialien für hochwertige Metallbeschichtungen in einem attraktiven Wachstumsmarkt weiter stärken wollen.“ Ein Treiber in diesem Markt ist der Trend zu epoxidharz-freien Dosenbeschichtungen, die kein Bisphenol A enthalten.

Dr. Dietmar Wewers, Leiter des Geschäftsgebiets Coatings & Adhesive Resins im Segment Resource Efficiency von Evonik sagt: „Unser Anspruch ist es, als Lösungspartner für die Lack- und Verpackungsindustrie das Wachstum unserer Kunden zu begleiten. Dabei liefern wir nachhaltige Produkte, die den Kundenanforderungen entsprechen.“ Spezial-Copolyester ermöglichen Beschichtungen von höchster Qualität: Ausreichende Flexibilität für die Verarbeitung des Metalls etwa zur Lebensmitteldose ist gepaart mit genügend Härte und Schutz.

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