Evonik baut Mepron-Anlage in den USA

15.08.2014 Evonik Industries, Essen, hat in Mobile in den USA mit dem Bau einer Anlage zur Produktion der Aminosäure-Formulierung Mepron begonnen; sie enthält die Aminosäure Methionin. Die Anlage soll in der zweiten Jahreshälfte 2015 in Betrieb gehen. Das Investitionsvolumen liegt im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

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Evonik baut Mepron-Anlage in den USA

Die USA, die über den weltweit größten Bestand an Hochleistungsmilchkühen verfügen, sind die wichtigste Absatzregion für die Methionin-Formulierung Mepron (Bild: Evonik Industries)

Evonik-Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer Patrik Wohlhauser: „Die Investition stärkt unsere Position als Weltmarktführer bei Aminosäuren. Wir setzen unsere Strategie fort, ergänzend zu Metamino, das hauptsächlich in der Ernährung von Geflügel und Schweinen eingesetzt wird, auch Aminosäuren für spezielle Anwendungen anzubieten. Damit eröffnen wir uns zusätzliche Wachstumschancen für unser Aminosäurengeschäft.“

Die USA, die über den weltweit größten Bestand an Hochleistungsmilchkühen verfügen, sind die wichtigste Absatzregion für Mepron; ein ähnlich großes Potential gibt es in der EU. Insgesamt entfallen auf die Vereinigten Staaten rund 12,5 % der globalen Milchproduktion.

Mepron ist eine Formulierung der Aminosäure Methionin, die speziell in der Milchviehfütterung verwendet wird. Dabei wird die Aminosäure durch eine spezielle Schutzhülle vor dem unerwünschten Abbau im Pansen geschützt. Der Einsatz des Futtermittelzusatzes in Milchviehrationen ermöglicht es, die Menge an Rohprotein im Futter zu senken, ohne dass es zu Leistungseinbußen kommt. So lassen sich die Futterkosten insgesamt verringern.

(dw)

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