Evonik kooperiert mit indischer Forschungseinrichtung

Evonik schließt sein PMMA-Werk in Gramatneusiedl bis Ende 2017. (Bild: Evonik)

Hintergrund der Entscheidung ist der intensive Wettbewerb auf dem Markt für PMMA. Dieser sei mit einem hohen Preisdruck verbunden und lasse einen nachhaltig wirtschaftlichen Betrieb des Werks Gramatneusiedl nicht mehr zu, meldet Evonik. Das Unternehmen habe aber nach eigenen Angaben Alternativen zur Stilllegung des Betriebs ausgiebig geprüft. „Die Schließung zum Jahresende 2017 ist unsere einzige verbleibende Möglichkeit. Unseren Kunden sichern wir weiterhin eine sorgfältige Ausführung der Aufträge zu“, erklärt Martin Krämer, Leiter des Geschäftsgebiets Acrylic Products, zu dem Evonik Para-Chemie gehört.

Alle mitarbeiterbezogenen Maßnahmen will das Unternehmen mit den Arbeitnehmervertretern partnerschaftlich aushandeln. „Sobald wir konkrete Details ausgearbeitet haben, werden wir darüber informieren“, sagte Magdalena Wagner, Arbeitsdirektorin des Geschäftsbereichs Performance Materials. „Zu den derzeit geplanten Maßnahmen gehören ein sachgerechter Sozialplan, Angebote zur Übernahme von Arbeit in Arbeit an unseren Standorten in Österreich und Deutschland sowie die Unterstützung einer Arbeitsmarktstiftung, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterbildet und sie bei der Stellensuche unterstützt.“

Zudem sind Maßnahmen für einen umweltgerechten Rückbau geplant, sodass das Gelände in Zukunft auch für nicht-industrielle Zwecke genutzt werden kann. Hier finden Sie die ursprüngliche Pressemeldung.

(dl/ml)