Sinkende Preise

Evonik büßt acht Prozent Umsatz ein

04.11.2016 Der Preisverfall bei wichtigen Spezialchemikalien macht dem Essener Chemiekonzern Evonik zu schaffen. In den ersten neun Monaten des Jahres sank der Umsatz deutlich, aber der gesunkene Gewinn übertraf trotzdem die Erwartungen der Finanzmärkte.

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„In einem schwachen weltwirtschaftlichen Umfeld konnte Evonik sein Mengenwachstum aus dem ersten Halbjahr im dritten Quartal 2016 fortsetzen“, sagte Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik Industries. „Auf dieser Basis bestätigen wir unseren Ausblick für das Gesamtjahr.“ Der Gewinn von Evonik war im dritten Quartal 2016 um 6 % auf 3,1 Mrd. Euro gesunken und lag damit 576 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr geht der Konzern von steigenden Mengen aber einem insgesamt leichten Umsatzrückgang aus. 2015 betrug der Umsatz 13,5 Mrd. Euro. Vor allem niedrigere Preise für Tiernahrungs-Zusätze nagen an der Gewinnmarge. Mit der Übernahme des Schaumstoff-Geschäfts (Performance Materials) von Air Products will das Unternehmen diese Abhängigkeit verringern.

Hier finden Sie die Evonik-Pressemitteilung zum Quartalsergebnis.

(as)

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