Evonik legt Trendwende hin

03.03.2015 Der Chemiekonzern Evonik Industries hat seinen Umsatz im Jahr 2014 leicht steigern können und plant daher für das aktuelle Jahr weiteres Wachstum.  

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Evonik legt Trendwende hin

Der Chemiekonzern konnte sein Ergebnis 2014 trotz schwieriger Branchenumgebung leicht steigern, erklärt Finanzvorstand Ute Wolf (Bild: Evonik)

Der Konzernumsatz stieg demzufolge um 2 % auf 12,9 Mrd. Euro (2013: 12,7 Mrd. Euro). Aus um 3 % höheren mengen ergab sich bei gesunkenen Verkaufspreisen (-1 %) ein organisches Umsatzwachstum von ebenfalls 2 %. Das bereinigte Ebitda betrug 1,9 Mrd. Euro (2013: 2,0 Mrd. Euro) und die bereinigte Ebitda-Marge blieb mit 14,5 % solide (2013: 15,7 %). Insgesamt erreichte der Konzern ein Ergebnis von 568 Mio. Euro (2013: 2.054 Mio. Euro, einschließlich des Veräußerungsgewinns aus dem Verkauf des Immobiliengeschäfts) sowie ein bereinigtes Konzernergebnis von 750 Mio. Euro (2013: 806 Mio. Euro). Je Aktie lag das bereinigte Ergebnis bei 1,59 Euro gegenüber 1,73 Euro im Vorjahr.

Im Laufe des Jahres konnte der Konzern an Fahrt aufnehmen, erklärt Finanzvorstand Ute Wolf: „Saisonal bedingt lag das bereinigte Ebitda des vierten Quartals zwar unter dem des dritten Quartals, aber nach drei Jahren erstmals wieder über dem Vorjahr.“

Aufsichtsrat und Vorstand wollen der Hauptversammlung am 19. Mai eine Dividende von 1 Euro je Aktie vorschlagen. Auf den aktuellen Kurs bezogen, entspricht dies einer Dividendenrendite von 3,3 %.
Für 2015 rechnet das Unternehmen mit einem leicht höheren Umsatz. Auch für das bereinigte Ebitda erwartet die Unternehmensführung einen leicht gesteigerten Wert.

Weitere Zahlen zum Konzernergebnis 2014 finden Sie auf der Evonik-Seite.

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