Neue Unternehmensstrategie

Evonik und Dow Chemical beenden Joint Venture

05.12.2017 Evonik stellt seine Acrylsäure-Produktion strategisch neu auf. Im Zuge dieser Unternehmensstrategie beenden der Chemiekonzern und Dow Chemical ihr Produktions-Joint-Venture „Stohaas“ zum 31. Dezember 2017.

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Die Joint-Venture-Partner Evonik und Dow gehen ab kommendem Jahr wieder getrennte Wege. (Bild: Picture Factory – Fotolia)

Die Joint-Venture-Partner Evonik und Dow gehen ab kommendem Jahr wieder getrennte Wege. (Bild: Picture Factory – Fotolia)

„Die Auflösung des Joint Ventures ermöglicht beiden Unternehmen, ihre unterschiedlichen strategischen Ziele besser zu verfolgen“, erklärt Norbert Westerholt, Leiter des Geschäftsgebiets Baby Care bei Evonik. „Wir müssen hohe Versorgungssicherheit mit einer guten Kostenposition vereinen.“

Das 50:50-Joint Venture „StoHaas“ war 1999 zwischen der Vorgängerfirma Stockhausen (heute Evonik) und Rohm & Haas (heute ein Tochterunternehmen von Dow) gegründet worden. Beide Unternehmen hatten Anlagen zur Produktion von Acrylsäure in Deutschland und den USA in das Joint Venture eingebracht. Sie erhalten die ursprünglich eingebrachten Anlagen in ihrer heutigen Form zurück: Evonik die Produktionsanlage in Marl, Dow Dupont den eingebrachten Teil der Anlage in Deer Park (USA). Arbeitsplätze sind von der Transaktion nicht betroffen.

Acrylsäure ist ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Superabsorbern, die unter anderem in Babywindeln und Inkontinenzprodukten verwendet werden.

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