Leichtbau-Joint Venture Vestaro

Evonik und Forward Engineering kooperieren im Bereich Leichtbau

07.03.2017 Evonik Industries und Forward Engineering haben gemeinsam das Joint Venture Vestaro gegründet. Die beiden Unternehmen wollen damit die Realisierung von Composite-Lösungen für die industrielle Serienfertigung von Faserverbundbauteilen für die Automobilindustrie vorantreiben.

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Auto rot Studioaufnahme

Zusammen wollen Evonik und Forward Engineering maßgeschneiderte Composite-Matrix-Systeme anbieten. (Bild: karlandreasgross – Fotolia)

„Vestaro ist ein wichtiger Schritt um unsere Partnerschaft mit den Automobilherstellern weiter auszubauen. Deren Entwicklungen im Leichtbau unterstützen wir bereits seit Jahren mit unseren Produkten“, kommentiert Roberto Vila-Keller, Leiter des Evonik Geschäftsgebiets Crosslinkers. Kernkompetenzen von Vestaro sind die Technologie-Beratung sowie Auswahl und Anpassung der Matrix-Formulierung an spezifische Kundenanforderungen für eine effiziente Fertigung. Dr. Leif Ickert, General Manager Vestaro, erklärt: „Wir bündeln in dem Joint Venture Expertisen aus Ingenieurswesen und Spezialchemie. So können wir unsere maßgeschneiderten Composite-Matrix-Systeme und kompetenten Service noch besser anbieten.“

Evonik bringt sein Expertenwissen über Amin-Härter (Vestamin) für Epoxidharz-Formulierungen und Isocyanate (Vestanat) für Polyurethan-Formulierungen in die Materialentwicklungen des neuen Unternehmens ein. Verbunden mit dem Entwicklungs-Know-how der Firma Forward Engineering in Composite Bauteilen für den Automobilbau sollen so künftig effiziente Leichtbaulösungen entstehen.

Evonik und Forward Engineering wollen Vestaro gemeinschaftlich führen, wobei Evonik 49 % der Anteile hält, Forward Engineering 51 %. Die Geschäftsführer sind Dr. Hans Görlitzer, Evonik Ressource Efficiency und Robert Maier, Forward Engineering. Sitz des Joint Ventures ist München.

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