Fall ins Bodenlose: US-Reserven drücken Ölpreis auf Elf-Jahres-Tief

21.12.2015 Alles muss raus: Nach dieser Devise scheinen die weltweiten Öl-Produzenten nun ihre Vorkommen auszubeuten. Die Nordsee-Sorte Brent ist heute auf den tiefsten Stand seit 2004 gefallen: lediglich knapp über 36 US-Dollar kostete das Fass. Aktuelle Ursache: Die Zahl der Bohrstellen in den USA steigt wieder.

Anzeige
Bild für Post 55987

Die Tanks sind prall gefüllt: Gestiegene Reserven in den USA und noch mehr Förderstellen drücken den Ölpreis auf ein neues Tief (Bild: Steinbach – Fotolia)

So zählte der US-Öldienstleister Baker Hughes in der vergangenenen Woche mit 541 Bohrstellen 17 mehr als noch in der Vorwoche. Gleichzeitig sind die US-Reserven auf 491 Mio. Fass gestiegen. Und auch die Opec fördert, als ob es kein Morgen gibt. 

Hier finden Sie mehr CT-Artikel und Analysen zur Ölpreisentwicklung.

(as)

Loader-Icon