Reif für die Insel

Fieldbus Interface Modul 3420

10.08.2005 Das Interface-Modul kann sowohl für autarke Automatisierungsinseln genutzt als auch in Leitsystem-Architekturen eingebunden werden

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Kleine Automatisierungslösungen, beispielsweise an entlegenen Tankanlagen, Abwasser-Messstationen, Fackelanlagen oder Lade- und Entladestationen lassen sich mit dem Fieldbus Interface Modul 3420  aufbauen. Dabei kann das System sowohl unabhängig von einem übergeordneten Prozessleitsystem agieren, als auch in beliebige Prozessleitsysteme eingebunden werden. Das Interface ermöglicht so den Aufbau von Regelungsinseln im Feld, wobei die Feldgeräte untereinander Daten austauschen (Peer to Peer). Die Kommunikation erfolgt dabei über den Foundation Fieldbus, wobei je Interface bis zu vier Foundation Fieldbus-Segmente einschließlich der Feldbus-Spannungsversorgung aufgebaut werden können. So können Regelungsfunktionen, die bisher im Prozessleitsystem realisiert wurden, in die Feldgeräte ausgelagert werden, wodurch die Regelgüte steigt, Ausführungszeiten sinken und eine höhere Produktivität erreicht wird.
Daneben bietet das Gerät den Zugriff auf vorausschauende Diagnoseinformationen von Feldbus-Geräten und ermöglicht Asset Management sowie Leistungsoptimierung mit der Software AMS-Suite. So kann beispielsweise der Zustand digitaler Regelventile überwacht werden und lassen sich abnormale Betriebszustände durch vorausschauende Wartung vermeiden.
Das Interface kommuniziert mit übergeordneten Prozessleitsystemen via RS 485 (Modbus RTU), TCP/IP (Ethernet), Foundation Fieldbus HSE oder OPC. Daneben können gängige drahtlose Kommunikationslösungen genutzt werden.

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