Filter mit Selbstreinigung

Flowsand-Filter

03.11.2016 Der Filterspezialist Leiblein ergänzt mit dem Flowsand-Filter seine Angebotspalette an Filtersystemen um ein System mit exklusivem Zuschnitt. Dieser aufwärts durchströmte Raumfilter kann nicht nur über seinen Sandfilter feinste Partikel aus dem zugeführten Medium zurückhalten, er kann zudem durch die gleichzeitig ablaufende kontinuierliche Filterbettreinigung auf Vorladebecken, Spülpumpen, Pufferbecken und komplizierte Rückspültechniken komplett verzichten.

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Entscheider-Facts

  • kontinuierlicher Betrieb
  • geringer Montageaufwand
  • niedriger Energiebedarf

Flowsand-Filter

Der Flowsand-Filter arbeitet kontinuierlich im Kreislauf und reinigt sich selbst. (Bild: Leiblein)

Mittels Leitungen und Verteiler erfolgt der Zulauf des Rohwassers in das Sandfilterbett des auf einer konischen Spitze stehenden Raumfilters. Dieser ist je nach Anforderung eine Stahlkonstruktion oder in Beton ausgeführt. Mit einer Aufwärtsströmung durchdringt das Wasser das Filterbett von unten nach oben, um dann mit dem Gegenstrom im sich nach unten bewegenden Filterbett filtriert zu werden. Über eine Überfallkante zum Filtratablauf verlässt das gereinigte Wasser den Sandfilter. Entscheidend für den Filterprozess in Kreislaufwirkung ohne gesonderte Lagerungs- oder Reinigungsmodule ist, dass der verschmutzte Sand über eine Mammutpumpe in den oberen Entspannungsteil gefördert wird. Von dort fällt er in den Sandwäscher, in dem der Gegenstrom mit einem Teilstrom des Filtrats seine Reinigungswirkung entfaltet. Der gereinigte Sand fällt über einen Sandverteilerkonus auf die Oberfläche des Filterbettes zurück, was seine gleichmäßige Verteilung über die gesamte Filterfläche bewirkt. So erneuert sich das Filtermedium praktisch ständig selbst.

So ist der Einsatz von Medien mit hoher Feststoffbelastung möglich, die Filtratqualität bleibt nach Angaben des Herstellers trotzdem gleichmäßig. Da der Filter ohne bewegliche Mechanikteile auskommt, ergibt sich eine lange Lebensdauer mit hoher Verfügbarkeit. Hinzu kommen geringer Montageaufwand und niedrige Energiekosten. Anwender, die Suspensionen filtern wollen, erhalten auch die Möglichkeit, kleinere Partikel oder gelöste Stoffe durch Zudosierung von Flockungs-/Fällungsmitteln abtrennen zu lassen. Neben der Abwasseraufbereitung der Chemie- oder Papierindustrie ist die Trinkwasseraufbereitung aus Oberflächen- oder Brunnenwasser ebenso möglich wie die Brauchwasseraufbereitung aus Brunnenwasser, die Sinterwasseraufbereitung in der Stahlindustrie oder die Kühlwasseraufbereitung bei der Produktion mit Kreislaufführung. 1703ct952

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